25. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Auftakt zum Nationalen Lesepakt

Der Deutsche Bibliotheksverband unterstützt den Nationalen Lesepakt
der Stiftung Lesen und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Lesen ist die Grundlage von Bildung. Damit alle Kinder und Jugendliche in Deutschland gut lesen lernen, haben die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit 150 Partnern den Nationalen Lesepakt initiiert. Ziel ist, das Engagement für das Lesen mit neuen Ideen und passenden Angeboten zu stärken.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) ist Partner des Nationalen Lesepakts. Gemeinsam setzt er sich mit den über 9.000 Bibliotheken in Deutschland für die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen ein. Im Jahr 2019 wurden Kinder- und Jugendbücher über 95 Millionen Mal in Bibliotheken entliehen sowie fast 200.000 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche durchgeführt1. Beginnend mit Angeboten für die unter Dreijährigen unterstützen Bibliotheken Kinder und ihre Familien in allen entscheidenden Phasen des Spracherwerbs und der Lesesozialisation.

Zur heutigen Auftaktveranstaltung des Nationalen Lesepakts sagt Dr. Frank Mentrup, Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes: „Lesen ist eine wichtige Grundvoraussetzung des Bildungsprozesses. Für die Teilhabe in der digitalen Gesellschaft ist Lesefähigkeit zentral und muss entsprechend gefördert werden, damit auch Kinder und Jugendliche mit erschwerten Bildungszugängen zu kompetenten Leser*innen werden. Bibliotheken sind hierfür unverzichtbar. Sie sind meist wohnortsnah und überall niedrigschwellig. Sie sind neben Kitas und Volkshochschulen die zentralen außerschulischen Akteure der Leseförderung. Der Deutsche Bibliotheksverband dankt der Stiftung Lesen und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels für deren Initiative. Durch die Pandemie konnten viele Kinder beim Lesenlernen nicht optimal gefördert werden. Umso wichtiger ist es, jetzt das Engagement gemeinsam zu verstärken.“

Zum Hintergrund
Bildungsstudien zeigen, dass fast 19 Prozent der Viertklässler (Iglu-Studie 2016) und jeder 5. der 15-Jährigen (PISA-Studie 2018) in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben kann. Um hier gegenzusteuern, haben die Stiftung Lesen und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Nationalen Lesepakt ins Leben gerufen, an dem sich neben den Bibliotheken u.a. Bund, Länder, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände, Gewerkschaften, Stiftungen, Verbände, Verlage, Medienhäuser und Sozialverbände beteiligen.

https://nationaler-lesepakt.de