24. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Karger Verlag fördert lokale Nachwuchswissenschaftler in der Medizin

Im Rahmen des jährlichen Wissenschaftsmonats (WIMO) der Medizinischen Fakultät der Universität Basel fördert der Karger Verlag jedes Jahr den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Medizin. Erstmalig fand der WIMO digital statt.

Am vergangenen Freitag, dem 26. März, wurde der Wissenschaftsmonat der Medizinischen Fakultät mit der Verleihung der Karger Awards an Studierende abgeschlossen. Davor lernten die Studierenden einen Monat lang, wie sie wissenschaftliche Inhalte erstellen, verstehen und kommunizieren können. Zum Abschluss werden am „WIMO-Kongress“ die besten Präsentationen ausgezeichnet. Erstmals wurden dieses Jahr aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie alle Veranstaltungen digital durchgeführt.

Neben der Verleihung der Karger Awards unterstützte der Karger Verlag den WIMO dieses Jahr auch mit einem Seminar zum Thema „Open Access und Predatory Journals“. „Predatory Journals“ veröffentlichen Artikel mit wenig oder gar keinem Peer-Review im Austausch gegen eine finanzielle Vergütung. „Häufig merken die einreichenden Autoren nicht, dass es sich um ein Predatory Journal handelt, und erfahren dies erst, nachdem ihre Arbeit veröffentlicht wurde. Leider ist es dann zu spät. Ihre harte Arbeit ist verloren, da Predatory Journals nicht in den grossen Datenbanken gelistet sind. Ausserdem wird ihr wissenschaftlicher Ruf beschädigt, und ihre Chancen auf Fördergelder werden gemindert. Die einzige Möglichkeit, dies zu vermeiden, besteht darin, Forscher sehr früh in ihrer Karriere über diese Gefahren aufzuklären. Und genau das möchten wir mit diesem Seminar tun“, erklärt Paul Lavender, Strategic Competence Lead Education & Learning beim Karger Verlag.

Als Finalistinnen und Finalisten traten Felix Bosch, Niclas Dietrich, Pascal Gächter, Simon Grimm, Katia Sidler und Carlos Spagnuolo an. Nach der 15-minütigen Präsentation der eigenen Masterarbeit standen die sechs Studierenden der Jury sowie den rund zweihundert Zuhörenden Rede und Antwort. Der 3. Preis wurde zweimal vergeben und ging an Katia Sidler und Carlos Spagnuolo, der 2. Preis wurde Niclas Dietrich verliehen und den 1. Preis gewann Pascal Gächter.

Der Karger Verlag sieht in der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung eine wichtige Aufgabe, die er gerne und konsequent wahrnimmt – besonders an seinem Standort in Basel. „Die Verbreitung von Forschungsresultaten in verschriftlichter Form ist die Grundlage medizinischer Erfolge. Karger möchte durch eine aktive Teilnahme am WIMO sowohl die jungen Forscher als auch die Health Sciences voranbringen“, erklärt Gabriella Karger, Verlegerin und Verwaltungsratspräsidentin des Karger Verlags.

Der Wissenschaftsmonat und die Karger Awards werden mit Mitteln aus dem 1990 anlässlich des 100-jährigen Verlagsjubiläums eröffneten Karger Fonds für Nachwuchsförderung in der medizinischen Forschung unterstützt.

www.karger.com