INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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8. Juli 2026
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In der Ausgabe 05/2026 (Juni/Juli 2026) lesen Sie u.a.:

  • Bürgerforum fordert mehr Medienbildung, Plattformregeln und lokale Öffentlichkeit
  • Jugendliche wollen besseren Schutz, aber keine einfachen Social-Media-Verbote
  • Digitale Langzeit­archi­vierung braucht klare Regeln
  • KI-Chatbots werden Teil der wissenschaftlichen Informationssuche
  • Offene Infrastrukturen für
    wissenschaftliche Informationssysteme
  • Warum die Debatte über KI-Texte
    zu kurz greift
  • Lesen als Grundlage
    demokratischer Resilienz
  • Erfundene Quellen
  • US-Bibliotheken neue Lieferwege
  • Warum Hardcover mehr sind
    als schöne Schutzumschläge
  • Lesen auf Papier oder auf dem Bildschirm?
  • Bibliotheksverbände fordern neue
    E-Book-Modelle von großen Verlagen
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Forschungsprojekt zu Open Access

Während Open Access im STM-Bereich (Science, Technology, Medicine) bereits ein etabliertes Publikationsmodell ist, scheinen die Geistes- und Sozialwissenschaften tendenziell eine größere Zurückhaltung an den Tag zu legen. Aus diesem Grund wurde 2018 am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Forschungsprojekt „Open Access in der Berufsbildungsforschung“ ins Leben gerufen. Das Projekt untersucht, welche technisch-strukturellen, politisch-normativen und wissenschaftssystem-immanenten Bedingungen die Akzeptanz, Verbreitung und Nutzung von Open Access beeinflussen.

In der ersten Projektphase wurden zunächst in vier strukturierten Gruppendiskussionen Autorinnen und Autoren der Berufsbildungsforschung zum Thema Open Access befragt. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen bildeten die Grundlage für die sich daran anschließende Onlinebefragung, die im Sommer 2020 an rund 5.000 Berufsbildungsforschende versandt wurde. Mit einer Rücklaufquote von rund 22 % bilden die Daten eine sehr gute Grundlage, um aussagekräftige Ergebnisse zum Publikationsverhalten und der Einstellung von Berufsbildungsforschenden gegenüber Open Access zu gewinnen.

Da es sich bei der Berufsbildungsforschung um keine eigenständige Disziplin handelt, sondern vielmehr um eine Verbindung unterschiedlicher Bezugswissenschaften, ist zu vermuten, dass die Ergebnisse des Forschungsprojekts auch auf andere Bereiche der Sozial- und Geisteswissenschaften, zumindest teilweise, übertragbar sind und somit auch in anderen Wissenschaftsbereiche zu einem Erkenntnisgewinn zu Open Access beitragen können.

Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts befindet sich momentan in der Vorbereitung und wird voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen.
Projekthomepage: www.bibb.de/oabbf
Zwischenbericht: https://lit.bibb.de/vufind/Record/DS-185655