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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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31. August 2025
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In der Ausgabe 5/2025 (Juli-Aug. 2025) lesen Sie u.a.:

  • Europäischer Flickenteppich
    bei Open-Access-Büchern
  • Automatisierte Metadaten für Webarchive mit GPT-4o im Praxistest: Kostenersparnis und Risiken
  • Die Deutsche Nationalbibliothek
    auf Zukunftskurs –
    der Strategische Kompass 2035
  • Jenseits von Reskilling, Silodenken
    und Stellenplänen: Was wir aus den
    Human Capital Trends 2025
    von Deloitte lernen können
  • Zwischen Tradition und Innovation:
    Wo steht die Bibliometrie heute?
  • Podcasting in der Wissenschaft:
    Chancen für Bibliotheken
  • Einsatzmöglichkeiten von Sprachmodellen bei der Forschungsbewertung
  • Bibliotherapie und Mental Health
  • Mehr Transparenz in der Wissenschaft: Nature veröffentlicht künftig standardmäßig Peer-Review-Berichte
  • Versteckte KI-Prompts in wissenschaftlicher Forschung: Manipulation im Peer Review
  • Open-Access-Tage 2025, Konstanz
  • European Conference on Information Literacy (ECIL), Bamberg
  • Open Science Conference, Hamburg
u.v.m.
  fachbuchjournal

KIT Science Week: Karlsruhe ganz im Zeichen von KI

Die KIT Science Week feiert Premiere. Eine Woche lang, vom 5. bis 10. Oktober 2021, tauchen Forschende aus aller Welt gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Wirtschaft sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Region ein in die Welt der Künstlichen Intelligenz, kurz KI. Das neue Veranstaltungsformat des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bietet vielfältige Zugänge zu KI und öffnet Räume für den Diskurs. Für seine eigene Forschungsagenda will das KIT aus der Science Week neue Impulse mitnehmen.

Roboter, die bei der Montage zur Hand gehen oder im Katastrophenschutz helfen. Assistenzsysteme, die bei der Diagnose von Krankheiten unterstützen. Chatbots, die im Kundenzentrum beraten. Selbstfahrende Autos. All dies sind Lernende Systeme, und sie durchdringen unser Leben immer mehr. Die KIT Science Week bietet vom 5. bis 10. Oktober 2021 nicht nur Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur die Möglichkeit zum Austausch. Vor allem eröffnet sie der interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit, Künstliche Intelligenz zu erleben und zu gestalten.

Entstanden ist das Format der KIT Science Week im Zuge des erfolgreichen Antrags zur Förderung als Exzellenzuniversität. „Exzellente Wissenschaft braucht den Dialog“, betont der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Deswegen teilen wir am KIT ganz im Sinne unserer Leitidee ‚Living the Change‘ Forschung, Lehre und Innovation zu Künstlicher Intelligenz mit der Gesellschaft. Als ‚Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft‘ wollen wir vor allem in den Feldern Energie, Mobilität und Information sowie auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit zu Lösungen für drängende globale Probleme maßgeblich beitragen“, so Hanselka weiter. „Das kann uns nur gelingen, wenn wir neue Wege finden, wie wir die Menschen erreichen.“

Von Escape Room bis Bürgerdialog – beteiligungsorientierte und interaktive Formate

Mit der KIT Science Week starten das KIT und seine Partner ein neues beteiligungsorientiertes und interaktives Veranstaltungsformat. Unter dem Motto „Der Mensch im Zentrum Lernender Systeme“ können Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region mit internationalen Spitzenforscherinnen und Spitzenforschern ins Gespräch kommen. Die KIT Science Week verbindet eine hochkarätige wissenschaftliche Konferenz, auf der sich Forschende aus aller Welt mit Schwerpunktthemen der KI auseinandersetzen, mit Veranstaltungen für die Bürgerschaft und die interessierte Community.

Die Menschen sind eingeladen, sich an innovativen Onlineformaten wie Massive Open Online Courses, kurz MOOCs, oder Escape Rooms zu beteiligen. Auf Touren durch die Labore des KIT, bei Workshops oder Dialogveranstaltungen können sie Künstliche Intelligenz und die Anwendungen, die KI-basierte Technologien und Innovationen hervorbringen, live erleben. Prominent besetzte Podiumsdiskussionen, Bürgerdialoge, die ZAK Talks und TEDxKIT-Events bieten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und über die Chancen und Risiken Lernender Systeme zu reflektieren.

„Wir wollen das KIT noch stärker als bislang als eine in der Gesellschaft verankerte Forschungsuniversität etablieren und erfolgreiche Partizipationsformate weiter ausbauen“, erklärt der Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT, Professor Thomas Hirth. „Daher setzen wir als eine der elf deutschen Universitäten mit Exzellenzstatus nicht nur auf eine ausgezeichnete Wissenschaft und akademische Ausbildung, sondern auch darauf, Forschung, Lehre und Innovation durch den Austausch mit der Gesellschaft zu fördern.“

KI und Lernende Systeme zum Nutzen der Gesellschaft

Entstanden im Rahmen der Bewerbung um den Exzellenzstatus knüpft die KIT Science Week an die Reallabore am KIT an. In diesen Laboren erproben und optimieren KIT und Stadtgesellschaft gemeinsam wissenschaftlich exzellente und zukunftsfähige Technologien, zum Beispiel zu den Themen „Autonomes Fahren“, „Humanoide Robotik“ oder „Nachhaltiger Klimaschutz“. Die Idee, dass alle sich mit ihrem Wissen, ihren Interessen und ihren Erfahrungen an der Gestaltung von Forschung, Technologien und Innovationen beteiligen können, soll die KIT Science Week zu Künstlicher Intelligenz und Lernenden Systemen nun weiter mit Leben füllen. Die Forschenden, Lehrenden und Studierenden des KIT wollen den Input, den sie aus dieser Woche mitnehmen, für ihr eigenes Agenda-Setting aufgreifen. Denn es gilt, gemeinsam auszuloten: Wie lassen sich KI und die Lernenden Systeme, die daraus hervorgehen, zum Nutzen der Gesellschaft gestalten? (sur)

https://www.scienceweek.kit.edu