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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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25. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Digitalisierung des De Gruyter Book Archive abgeschlossen

53.000 Titel aus über 270 Jahren Verlagsgeschichte digital verfügbar

De Gruyter hat sein über 53.000 Titel umfassendes und bis 1749 zurückreichendes Verlagsarchiv digitalisiert. Damit kommt das 2017 begonnene Projekt De Gruyter Book Archive zum Abschluss. Alle gescannten und katalogisierten Titel sind nun digital auf degruyter.com und als Print-on-Demand-Buch verfügbar.

Das Archiv dokumentiert über 270 Jahre deutscher und europäischer Geistes- und Wissenschaftsgeschichte und macht sie dauerhaft zugänglich. Es umfasst auch das Programm der Vorgängerverlage Georg Reimer, G.J. Göschen, I. Guttentag, Karl I. Trübner und Veit & Comp., als deren Zusammenschluss sich der Verlag Walter De Gruyter 1923 gründete.

Das Archiv ist damit nicht nur eng mit Namen wie Klopstock, Wieland, Goethe, Schiller, Fichte, Humboldt, Schleiermacher, Tieck, Novalis, Kleist oder den Brüdern Grimm verbunden. Es stellt auch ein in Umfang und Tiefe einzigartiges Archiv der deutschen Klassik und Romantik, des Vor- und Nachmärz, sowie der aufkeimenden Begeisterung für Medizin und Naturwissenschaften im Zuge der Aufklärung dar.

Zu den digitalisierten Highlights aus 270 Jahren gehören so unterschiedliche Klassiker wie Lessings Hamburgische Dramaturgie, das Lehrbuch der Arithmetik und Algebra von August Crelle, die Gesammelten Abhandlungen zur allgemeinen Muskel- und Nervenphysik von Emil Du Bois-Reymond, das Etymologische Wörterbuch der deutschen Sprache von Friedrich Kluge, dessen 26. Auflage derzeit in Vorbereitung ist, oder Die geistige Situation der Zeit von Karl Jaspers.

Der Verlag arbeitete eng mit Partnerinstitutionen zusammen, um die Archivtitel zu identifizieren, aufzufinden und zu scannen. Die Staatsbibliothek zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz etwa stellte aus ihren Beständen zahlreiche De-Gruyter-Buchtitel leihweise und zum Zwecke der Digitalisierung zur Verfügung. Alle Titel wurden zum Partner Datagroup geschickt, dort sorgfältig retro-digitalisiert und in einem weiteren Schritt von Hand optimiert. An der Verwirklichung des Projektes waren etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei De Gruyter und Datagroup beteiligt.

Mit Projektabschluss sind alle Archivtitel nun als indizierte PDFs mit Volltextsuche auf degruyter.com verfügbar. Sie sind durch DOIs und MARC-Records bestmöglich auffindbar und für Bibliotheken als Gesamtpaket, Einzeltitel oder in individuell zusammengestellten Paketen erhältlich.

De Gruyter hatte 2017 entschieden, das komplette Verlagsarchiv zu digitalisieren, nachdem man zuvor mit dem On-Demand-Service e-dition bereits 10.000 vergriffene Titel wieder zugänglich gemacht hatte.

Carsten Buhr, Managing Director, De Gruyter, sagte: „Wir sind stolz, die Digitalisierung unseres Verlagsarchivs nun abgeschlossen zu haben und wir hoffen, dass die wissenschaftliche und wissenschaftshistorische Forschung von den digitalisierten Inhalten heute und in Zukunft regen Gebrauch macht.“

www.degruyter.com