13. April 2024
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Meilenstein für Springer Nature:
eine Million veröffentlichte Open Access-Artikel

Springer Nature hat als erster Verlag eine Million Open Access-Artikel (OA) veröffentlicht – ein Beleg für das langjährige Engagement des Verlages, Forschungsergebnisse unmittelbar allen zur Verfügung zu stellen, so dass sie gelesen, geteilt und für neue Arbeiten weiterverwendet werden können.

25% aller Artikel, die Springer Nature seit 2005 veröffentlicht hat, wurden Gold Open Access (OA) veröffentlicht. Allein im Jahr 2020 waren 34% aller von Springer Nature veröffentlichten Artikel OA.

Betrachtet man die breitere OA-Publikationslandschaft, so hat Springer Nature 16% der gesamten OA-Primärforschung veröffentlicht, 29% mehr als jeder andere Verlag, was die führende Position von Springer Nature im Bereich OA festigt.

Fast 2,5 Millionen Autor*innen aus allen akademischen Disziplinen weltweit wurden so dabei unterstützt, ihre Forschung frei zugänglich zu machen und somit von der erhöhten Wirkung, Nutzung und Reichweite, die das OA-Publizieren bietet, zu profitieren.

Weitere Informationen zu den von Springer Nature veröffentlichten 1 Million OA-Artikeln:

  • Seit 2016 sind die insgesamt 1 Million Artikel 2,6 Milliarden-mal heruntergeladen geworden.
  • Es gab Downloads in praktisch jedem Land der Welt, bis hin in die Antarktis.
  • Fast die Hälfte (44%) aller OA-Artikel stammen aus dem Bereich der Medizin. Nicht OA veröffentlichte Artikel aus der Medizin haben hingegen nur einen Anteil von 20% am Gesamtvolumen.
  • Die Sozial- und Geisteswissenschaften konnten ihren Anteil an OA-Artikeln in den Jahren 2015 bis 2020 verdoppeln. Auch wenn die absoluten Zahlen niedrig sind, wächst der OA-Anteil dieser Disziplinen stärker als der anderer.
  • Die meisten von Springer Nature veröffentlichten OA-Inhalte kommen aus Europa (40%)5, während Asien mit 34% aller Downloads6 der größte Nutzer von OA-Inhalten ist.
  • Der Anteil von Inhalten zu SDG7 relevanten Themen ist bei Open Access 67% höher als bei Nicht-OA. Zudem werden SDG-Artikel auch deutlich häufiger heruntergeladen und zitiert als OA-Inhalte, die in keinem Bezug zu den SDGs stehen.

Frank Vrancken Peeters, CEO von Springer Nature:

„Noch vor zwanzig Jahren standen wir mit Open Access am Anfang. Der notwendige Übergang zu OA steht im Zentrum unserer Strategie, da wir nur so unser Ziel, Entdeckungen voranzutreiben und den Zugang zu wissenschaftlichen Inhalten für alle zu verbessern, erreichen können. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt diesen Meilenstein erreicht haben, und bin allen, die dazu beigetragen haben, so viele Forschungsergebnisse unmittelbar nutzbar zu machen, unglaublich dankbar.

Aber wir engagieren uns weiter, denn wir sind der festen Überzeugung, dass die Vorteile von Open Science nur vollumfänglich realisiert werden können, wenn der Zugriff auch auf den finalen, authentifizierten Forschungsbeitrag besteht, wozu der Code, sämtliche Daten, Protokolle und Methoden ebenso gehören wie frühere Versionen (Preprints) und die final veröffentlichte Artikelversion (Version of Record). Dies alles unmittelbar Open Access zugänglich zu machen, wird zu einem schnelleren und effektiveren Forschungssystem beitragen, dass die Entwicklung von Impfstoffen und Lösungen für drängende globale Herausforderungen ermöglicht.“

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Springer Nature für eine offene Forschung ein. Im Jahr 2000 veröffentlichte BMC erste OA-Inhalte. 2015 traten die ersten bahnbrechenden Springer Compact-Vereinbarungen von Springer Nature in Kraft, die den Weg für die heutigen Transformationsvereinbarungen ebneten. Seit damals hat Springer Nature den Übergang zu OA weiter vorangetrieben, das Format der Transformative Journals (TJs) eingeführt und allen Autor*innen ermöglicht, OA in Nature und anderen hochselektiven Nature-Titeln zu veröffentlichen.


Redaktioneller Hinweis:
Zu den eine Million OA-Artikeln von Springer Nature zählen sowohl Artikel zur Primärforschung als auch Übersichtsartikeln (original papers and review papers), die von 2005 bis heute unmittelbar vollständig OA veröffentlicht wurden.