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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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25. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Jedes siebte Unternehmen will einen Digitalbeauftragten

Bislang hat nur jedes fünfte Unternehmen einen
Chief Digital Officer oder eine Leitung Digitalisierung

In vielen Unternehmen könnte es bald klarere Verantwortungen für die Digitalisierung geben. Zwar hatte Ende vergangenen Jahre nur jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) einen Chief Digital Officer (CDO) oder eine Leiterin bzw. einen Leiter Digitalisierung – und damit nur unwesentlich mehr als im Jahr zuvor (19 Prozent). Aber zugleich geben 14 Prozent an, dass die Einrichtung einer solchen Stelle aktuell geplant ist. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Die große Mehrheit (64 Prozent) hat allerdings weiterhin keinen CDO oder eine vergleichbare Position und plant dies auch nicht. „Klare Verantwortungen für die Digitalisierung sind nicht nur in der Politik, sondern auch in den Unternehmen erfolgsentscheidend“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Zu oft wird Digitalisierung mit der Anschaffung neuer Hard- und Software gleichgesetzt. Erfolgreiche Digitalisierung hat aber viel mehr mit Strategie und einem grundlegenden Wandel von bestehenden Denkmustern zu tun. Eine Position auf Leitungsebene mit klaren Kompetenzen und den notwendigen Ressourcen kann diesen Prozess professionalisieren und steuern.“

Große Unternehmen sind bereits deutlich weiter als kleinere. So hat nur jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) mit 2.000 oder mehr Beschäftigten keinen CDO oder Leitung Digitalisierung, bei den kleineren von 20 bis 99 Beschäftigten sind es dagegen 66 Prozent. Bei den Unternehmen mit 100 bis 499 ist es jedes Zweite (49 Prozent), ebenso bei denjenigen mit 500 bis 1.999 Beschäftigten (54 Prozent). Und die Schere könnte künftig weiter auseinander gehen, denn drei von zehn großen Unternehmen ab 2.000 Beschäftigten (30 Prozent) planen, eine entsprechende Stelle zu schaffen. Bei den kleineren bis 99 Beschäftigen sind es hingegen nur 13 Prozent. 15 Prozent der Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten wollen eine CDO-Position schaffen, bei denjenigen mit 500 bis 1.999 Beschäftigen liegt der Anteil mit 21 Prozent leicht darüber.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 602 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Fragestellung lautete: „Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Chief Digital Officer (CDO) bzw. eine Leitung Digitalisierung? Hier ist nicht die IT-Leitung bzw. CIO (Chief Information Officer) gemeint.“