29. November 2022
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Essentials

In der Ausgabe 7/2022 (Oktober 2022) lesen Sie u.a.:

  • Aus Informations­kompetenz wird Digital Literacy
  • Neue Chance für Chatbots in Bibliotheken?
  • Enterprise Search bleibt eine Herausforderung für Unternehmen
  • Die führenden Wissenschaftsverlage
    haben ihre Geschäftsmodelle
    an Open Access angepasst
  • Empfehlungen, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zu stärken
  • Zum Wert von Informationen
  • Internet Economy Report 2022:
    Europa droht digital den Anschluss
    an die USA und China zu verlieren
  • Weiterverkauf von E-Books mittels NFTs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

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„Legal Departments on the Move“: Neue Studie von Wolters Kluwer gibt Einblick in Digitalisierung von Rechtsabteilungen

Zum zweiten Mal in Folge bietet Wolters Kluwer, führender Anbieter von Fachinformationen, Software und Services im Bereich Recht, Wirtschaft und Steuern, mit der Trend-Studie „Legal Departments on the Move“ einen detaillierten Überblick über den Stand der Digitalisierung von Rechtsabteilungen und gibt Einblicke, wie diese auf die jüngsten Herausforderungen reagiert haben.

Die Studie wurde im zweiten Halbjahr 2021 gemeinsam mit der European Company Lawyers Association (ECLA) umgesetzt und basiert auf einer umfassenden Umfrage unter mehr als 500 Rechtsabteilungen in ganz Europa.

Legal Tech hat Einzug in die tägliche Arbeit gehalten

Die erste Umfrage im Jahr 2020 hat gezeigt, dass sich die Rechtsabteilungen bereits intensiv mit dem Thema der Digitalisierung beschäftigt haben und dass es einer klaren Strategie bedarf, um diese umzusetzen. Allerdings fehlte es oft noch am entsprechenden Budget, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Die neue Studie aus dem Jahr 2021 macht deutlich, dass die Pandemie – die bei 85 % der Rechtsabteilungen zu Remote-Arbeit geführt hat – die Einführung von Legal Tech in die tägliche Arbeit vorangetrieben hat.

25 % der Rechtsabteilungen konnten ihr Digitalisierungsbudget steigern. Diese Erhöhungen sollten als dauerhaft angesehen werden und nicht als kurzfristige Investitionen, welche Rechtsabteilungen lediglich in der Anfangsphase der Pandemie geholfen haben.

Dazu Aswin Parkunantharan, Direktor Segment Rechtsabteilungen bei Wolters Kluwer Deutschland: „Während in unserem Report aus dem Jahr 2020 nur 36 % aller Rechtsabteilungen über ein ausgewiesenes Budget für die Digitalisierung verfügten, ist in der aktuellen Studie ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Mittlerweile können 65 % aller Rechtsabteilungen auf entsprechende Mittel zugreifen. Da diese Budgets steigen, stehen die Rechtsabteilungen unter dem Druck, ihre digitale Strategie schnell umzusetzen und neue Technologien einzuführen, um das Geschäft am Laufen zu halten.“

Vertragsmanagement ist für Rechtsabteilungen von höchster Priorität

Die Rechtsabteilungen haben zudem Bereiche identifiziert, die verbessert werden müssen, um auch bei Remote-Arbeit reibungslose digitale Prozesse zu ermöglichen, wie zum Beispiel Vertragsmanagement, virtuelle Zusammenarbeit oder elektronische Signaturen.

Mehr als die Hälfte der Rechtsabteilungen (54 %) sind der Ansicht, dass das Vertragsmanagement am dringendsten angepasst werden muss. Daneben sind die Zusammenarbeit zwischen der Rechtsabteilung und anderen Abteilungen (50 %) und das Compliance-Management (34 %) weitere Bereiche, die Rechtsabteilungen mit hoher Priorität verbessern sollten. Ebenso an Relevanz hat die Einführung von virtuellen Meetings und Abstimmungen gewonnen – das sagt die Hälfte aller befragten Rechtsabteilungen.

Diese Verbesserungen sind notwendig, um genauer, aktueller und proaktiver mit internen und externen Parteien arbeiten zu können.

Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) werden zu einem wichtigen Faktor

Neu ist, dass Kriterien für ESG (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) in den innovativsten Unternehmen die Agenda vorantreiben, wobei die Rechtsabteilungen die Beteiligten dabei unterstützt, die ESG-Ziele zu erreichen. Die Digitalisierung von Prozessen ist hier ein Schlüsselelement. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass Rechtsabteilungen mit einem höheren digitalen Reifegrad besser gewappnet sind, um mit allen Änderungen umzugehen, die durch die ESG-Standards vorgegeben werden. Laut Umfrage sind 78 % der Befragten der Ansicht, dass gut digitalisierte Rechtsabteilungen bei der Verwaltung von ESG-Projekten klar im Vorteil sind.

„Diese wertvollen Einblicke werden uns helfen, zu bestimmen, wie wir unser Produkt-Angebot an die sich entwickelnden Bedürfnisse der Unternehmensjurist:innen anpassen können“, ergänzt Aswin Parkunantharan. „Es steht außer Frage, dass sich dieser Bedarf an kosteneffizienten, unkomplizierten Tools am besten durch ein komplettes Angebot abdecken lässt, das mit anderen Tools und Systemen innerhalb des Unternehmens interagiert. Im Idealfall schafft dieses als zentraler juristischer Hub durchgängige Arbeitsabläufe für alle Aktivitäten und unterstützt dabei die Zusammenarbeit im Unternehmen und mit Anwaltskanzleien.“

www.wolterskluwer.de