13. April 2024
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

E-Book-Markt 2021: Wachstum in zweitem Pandemiejahr gebremst

Zahl der Käufer*innen auf niedrigstem Stand seit acht Jahren

Nachdem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 für deutliche Zuwächse auf dem E-Book-Markt gesorgt hatte, ließ das Wachstum 2021 nach. Der Umsatz mit E-Books auf dem Publikumsbuchmarkt stieg gegenüber dem Vorjahr nur noch um 3,2 Prozent (2020: +16,2 Prozent). Der Umsatzanteil der E-Books am Publikumsbuchmarkt ging um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent zurück. Insgesamt wurden 38 Millionen E-Books verkauft, ein Plus von 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2020 war der Absatz noch um 10,8 Prozent gestiegen. Gleichzeitig ist die Anzahl der Käufer*innen 2021 auf den niedrigsten Stand seit acht Jahren gesunken. Nachdem das Vorjahr einen Zuwachs an Käufer*innen von 3,3 Prozent gebracht hatte, sank deren Zahl 2021 um 10,2 Prozent von rund 3,8 Millionen auf rund 3,4 Millionen.

Trotz des Rückgangs an Käufer*innen sind Umsatz und Absatz leicht gestiegen, da die Kaufintensität zugenommen hat. Die Käufer*innen erwarben im vergangenen Jahr pro Kopf mehr E-Books und gaben auch mehr dafür aus: Mit 11,3 E-Books kauften sie im Schnitt mehr Titel als 2020 (damals 9,6 Stück). Die Ausgaben insgesamt pro Käufer*in stiegen um 14,8 Prozent auf 72,74 Euro. Pro gekauften Titel gaben sie jedoch weniger aus als im Vorjahr, nämlich 6,45 Euro (2020: 6,63 Euro).

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldet in Kooperation mit GfK Entertainment halbjährlich die Entwicklung auf dem E-Book-Markt. Die Hochrechnungen der E-Book-Absätze und -Umsätze stammen aus dem GfK Consumer Panel Media*Scope Buch mit insgesamt 20.000 Personen. Sie sind repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab zehn Jahren, für insgesamt 66,5 Mio. Menschen. Erfasst werden alle Käufe einzelner E-Books ab einem Verkaufspreis von 0,49 Euro.

Eine Übersicht über die Zahlen ist abrufbar unter www.boersenverein.de/ebook-markt.