22. Juli 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Steigender Bedarf an Data Scientists

96 Prozent der Unternehmen haben Schwierigkeiten bei der Besetzung freier Stellen

In der deutschen Wirtschaft gibt es einen massiv steigenden Bedarf an Data Scientists. Aktuell sind die Daten-Expertinnen und -Experten nur sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Derzeit geben 6 Prozent der Unternehmen an, dass sie Spezialistinnen oder Spezialisten für datengetriebene Geschäftsmodelle beschäftigen. Aber 15 Prozent planen, solche künftig einzustellen. Dabei sagen gerade einmal 4 Prozent der Unternehmen, die entsprechende Stellen derzeit offen haben, dass die Besetzung eher einfach ist - 58 Prozent fällt es hingegen eher schwer und 38 Prozent sogar sehr schwer. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Der Geschäftserfolg der Unternehmen wird immer stärker davon abhängen, ob und wie sie Daten einsetzen können. Data Scientists werden quer durch alle Branchen zu den wichtigsten Kompetenzträgern in den Unternehmen. Und für Deutschlands Wirtschaft wird es zu einer wettbewerbsentscheidenden Zukunftsfrage, ob künftig in ausreichendem Umfang einschlägig qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Hier eröffnet sich ein Berufsfeld, das in den kommenden Jahren enorme Bedeutung erlangen wird.“

Vor allem größere Unternehmen setzen heute schon auf Data Scientists & Co und wollen hier weiter aufstocken. So gibt jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) mit 500 und mehr Beschäftigten an, derzeit Spezialistinnen und Spezialisten für die datengetriebene Geschäftsmodelle zu beschäftigen, 38 Prozent planen dies für die Zukunft. Unter den Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten haben bereits 15 Prozent Data Scientists an Bord, 10 Prozent planen Einstellungen. Unter den kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten haben erst 3 Prozent Expertise für datengetriebene Geschäftsmodelle im Haus, 15 Prozent planen Einstellungen.

Vor allem größere Unternehmen setzen heute schon auf Data Scientists & Co und wollen hier weiter aufstocken. So gibt jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) mit 500 und mehr Beschäftigten an, derzeit Spezialistinnen und Spezialisten für die datengetriebene Geschäftsmodelle zu beschäftigen, 38 Prozent planen dies für die Zukunft. Unter den Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten haben bereits 15 Prozent Data Scientists an Bord, 10 Prozent planen Einstellungen. Unter den kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten haben erst 3 Prozent Expertise für datengetriebene Geschäftsmodelle im Haus, 15 Prozent planen Einstellungen.

Eine ausführliche Studie zur Bedeutung der Datenökonomie für die deutsche Wirtschaft hat Bitkom hier veröffentlicht.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Fragen lauteten: „Beschäftigen Sie aktuell Spezialisten für datengetriebene Geschäftsmodelle wie etwa Data Scientists, Data Engineers, Data Analysts, AI-Engineers oder Data Architects?“; „Planen Sie, künftig (weitere) Spezialisten für datengetriebene Geschäftsmodelle einzustellen wie etwa Data Scientists, Data Engineers, Data Analysts, AI-Engineers oder Data Architects?“; „ Inwiefern gelingt es Ihnen, diese Spezialisten anzuwerben?“; „Bilden Sie Beschäftigte selbst als Spezialisten für datengetriebene Geschäftsmodelle weiter oder bieten Sie Ihren Beschäftigten hierfür externe Weiterbildungsmaßnahmen an?“ und „Aus welchen Gründen schulen Sie Beschäftigte im Bereich datengetriebene Geschäftsmodelle?“