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25. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Neue Datenbank macht Erkenntnisse und Patente der chemischen Forschung ab 1830 per Struktur suchbar

InfoChem hat den von FIZ CHEMIE digitalisierten Inhalt des Chemischen Zentralblattes, ein Datenvolumen von 2 Terabyte, mit moderner Data Mining Technologie struktursuchbar gemacht. Als erster und ältester Referatedienst der Chemie deckt das Zentralblatt alle von 1830 bis 1969 publizierten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Patente der Chemie und Pharmazie ab.

Professor Dr. René Deplanque, Geschäftsführer des FIZ CHEMIE, erklärt, warum die alten Informationen für die Forschung und Entwicklung in Wirtschaft und Wissenschaft noch immer relevant sind: "Das Chemische Zentralblatt ist nicht nur eine umfassende Quelle wertvoller Erkenntnisse aus der naturwissenschaftlichen Forschung, von denen viele heute noch Gültigkeit haben. Es ist auch die größte Sammlung abgelaufener Patente der Chemie und Pharmazie. Viele Patentinformationen aus dem 19. Jahrhundert sind heute nur durch ihre Veröffentlichung im Zentralblatt in einem Datenbestand verfügbar. Ein solcher Fundus alter Schutzrechte ist für Patentrecherchen essentiell". "Durch die gezielte Extraktion und Indizierung der in den Texten enthaltenen chemischen Namen entsteht ein völlig neuer Zugang zu hochrelevanten Sachverhalten", fügt Dr. Peter Löw, Geschäftsführer der InfoChem GmbH hinzu. "Chemiker denken in chemischen Strukturen und durch die Möglichkeit, nach exakten Strukturen oder Teilstrukturen zu suchen, erhalten sie eine nie da gewesene Möglichkeit, an bislang schwer auffindbare Informationen zu gelangen." 

Durch die Kombination des Digitalisates aus circa 900.000 pdf-Seiten mit rund zwei Millionen Abstracts mit den technischen Möglichkeiten einer Strukturdatenbank können zur Informationsgewinnung alle Vorteile eines hoch entwickelten Retrievalssystems für chemische Fachinformation bereitgestellt werden. In der "Chemisches Zentralblatt Structure Database" ist kombinierte Volltext, Struktur- und Substruktursuche möglich. Zur Informationssuche benutzte chemische Namen wandelt die Datenbank automatisch in computerlesbare Strukturen um, wodurch auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ohne Kenntnisse der deutschen Sprache detaillierte Rechcherchen in der deutschen Fachliteratur durchführen können. Im Suchergebnis sind die gesuchten Substrukturen hervorgehoben, die Treffer mit den entsprechenden Originaldokumenten verlinkt. Auch hier sind die gesuchten Strukturen farblich markiert.

Die "Chemisches Zentralblatt Structure Database" wird als Webanwendung und als Inhouse-Lösung angeboten. Die Webdatenbank liegt auf den Servern von InfoChem. Für den Zugang braucht man eine Lizenz. Beim Kauf der Inhouse-Lösung erhalten Kunden die Datenbank und die Original-pdf-Dateien zur Integration in ihr eigenes System. Maßgeschneiderte Firmenlösungen können hergestellt werden.

http://www.chemistry.de
http://www.infochem.de