28. Mai 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

ZBW als Host für offenen Brief
“Open Science should provide support, not impose sanctions”

Ende 2021 hat die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft mit dem Open Science Retreat ein neues Online-Format ins Leben gerufen, um im kleinen Kreis internationaler Open-Science-Proponent:innen aktuelle und weltweit relevante Open-Science-Themen intensiv zu diskutieren.

Auf dem dritten Open Science Retreat im Juni 2022 diskutierten die Teilnehmer:innen das Thema “Auswirkungen globaler Krisen auf die Open-Science-Bewegung”. Es wurde beispielsweise diskutiert, wie der Ukraine-Krieg die Offenheit in der Wissenschaft einschränkt. Die Corona-Krise hatte 2020 Offenheit ja eher befördert. In der Diskussion wurde den Teilnehmer:innen schnell klar, dass ein Diskurs und eine entsprechende Reflektion der Wechselwirkung von globalen Krisen und Open Science bisher kaum stattgefunden haben. So kam es, dass einige Teilnehmer:innen des Open Science Retreats den offenen Brief “Open Science should provide support, not impose sanctions” verfasst haben.

Dieser Open Letter wurde heute veröffentlicht. Zudem haben wir die nationale und internationale Open-Science-Community zum Support aufgerufen.

Zwei Kernthesen stehen im Mittelpunkt des offenen Briefes:

  • Die Open-Science-Bewegung sollte sich jenseits von ideologischen Grenzen mit der Frage befassen, ob und wenn ja, unter welchen Rahmenbedingungen in globalen, politischen Krisen „Geschlossenheit“ (Closeness) angemessen sein kann.

  • Offenheit darf nicht missbraucht werden, um in globalen, politischen Krisen durch Schließung offener Angebote Sanktionen zu platzieren.

Durch die Unterzeichnung des Open Letters können Supporter nun zum Ausdruck bringen, dass sich die Open-Science-Community in Bezug auf die im Open Letter adressierten Aspekte selbst-reflektierend weiterentwickeln sollte. Zudem unterstützen sie, dass diese bislang wenig beachteten Aspekte zukünftig in den Diskurs dieser erfolgreichen Bewegung aufgenommen werden. Dadurch wird ein Beitrag dazu geleistet, dass die Open-Science-Bewegung zukünftig in globalen, politischen Krisen eine Position hat und diese nicht erst entwickelt, wenn die Krise eingetreten ist.

Je mehr Mitglieder der Open-Science-Community den Open Letter mit ihrer Unterschrift unterstützen, desto mehr rücken die Themen in das Bewusstsein der Akteur:innen im Wissenschaftssystem und desto breiter kann der angestrebte Diskurs aufgestellt werden.