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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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27. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Ein neuer Lieblingsort mit inklusivem Ansatz
und modernster Bibliothekstechnologie

Kulturscheune Weyhe

Alle Bilder © Marco Heyda/includi

Mit der Kulturscheune Weyhe ist ein neuer integrativer Dritter Ort für die gesamte Gemeinde entstanden. Der Neubau in Leeste nahe Bremen setzt auf Selbst­verbuchung und Medien­sicherung via RFID von Nexbib. „Die Kulturscheune zeigt uns erneut, welch grenzenloses Potenzial in heutigen Bibliotheken steckt. Das visionär denkende Team, die innovative Raumgestaltung und flexible Bibliotheks­technik bilden eine gelungene Einheit. Wir sind stolz, dass unsere RFID-Lösungen das Service-Portfolio dort abrunden“, kommentiert Markus Rösch von Nexbib.

„Unsere Vision von einem neuen Zentrum für den Leester Ortskern, einem lebendigen Treffpunkt, an dem die Zusammenkunft der Zukunft stattfinden kann, ist Realität geworden“, so Frank Seidel, Bürgermeister Gemeinde Weyhe bei der Eröffnung im Oktober 2022. Tobias Philipp, stellvertretender Leiter der Bibliothek, ergänzt: „Wir freuen uns jeden Tag aufs Neue, wie die Bibliothek von den Leuten angenommen wird. Bei unseren Nutzerinnen und Nutzern kommt vor allem das Selbstverbuchungssystem gut an. Und für uns als Team schaffen die automatisierte Ausleihe und die nebenbei laufende Rückgabe zeitliche Freiräume, in denen wir uns stärker auf andere Serviceangebote wie die Beratung konzentrieren können.“

Lokale Identifikation

Städtebaulich bedeutet das neue Ensemble aus Biblio­thek, Volkshochschule und Lese-Café eine Aufwertung für den Henry-Wetjen-Platz. Die klare Architektur kom­muniziert über große Fensterflächen mit ihrer Umgebung. Der mini­ma­lis­tische Neubau wurde geschickt mit einer histo­rischen Bauern­haus­fassade kombiniert, um den lokalen Esprit zu erhalten. Auch im Inneren werden der ländliche Charakter und die ehemalige lokale Identität farblich und gestalterisch dezent aufgegriffen und mit modernen Akzenten spannend inszeniert. Bauernhoftiere dienen in der Kindererlebniswelt als Sitz- und Spielmöbel. Utensilien wie Melkeimer und Materia­lien wie Holz, Ziegel, Fließen und Leder vollenden die Dekoration des Innen­raums. Interior Designer Aat Vos, sein Team und weitere Partner haben ein einladendes, multifunktionales Kulturzentrum geschaffen, das durch seine offene und flexible Raum­struktur gleichermaßen als ein Ort des Austausches, aber auch als frischer Ort des Lernens, Arbeitens und Chillens fungiert.

Zeitgemäße Selbstbedienung

Nexbibs Bibliotheks­techno­logien fügen sich harmonisch in dieses Umfeld. Unauffällig reihen sich die schlichten, transparenten Nex.Gates entlang der Glasfassade und komplettieren die Sicherung des Medienbestands mit RFID. Die Besuchenden können ihre Medien eigen­händig und flott an zwei Selbstverbuchern, Nex.Kiosk Nordic genannt, ausleihen und zurückgeben. An denselben Geräten kann diskret und schnell das Bibliothekskonto verwaltet und können Medien verlängert werden.

Inklusiver Ansatz

Integration und Inklusion sind sowohl bei der Innen­raumgestaltung als auch für die Bibliothekstechnik zentrale Faktoren. Die Regale, Sitzgelegenheiten und Info-Points sind gut für Rollstuhlfahrende zu er­reichen. Auch die Selbst­verbucher ermöglichen dank ihrer stufenlosen, elektronischen Höhen­ver­stellung per Knopfdruck für alle eine komfortable Bedienung. Die beidseitigen, groß­zügigen Ablageflächen aus nachhaltigem Holz gewähren während der Medien­ver­buchung ausreichend Platz für Bücher, Taschen, o.a. Die Mitarbeitenden des Lese-Cafés kommen aus den Delme-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Das Café ist bewusst in die Bibliotheksräumlichkeiten integriert und offen für alle. Es gibt auch geschlechtsneutrale Toiletten.

Die unterschiedlichen Bedarfe und Erwartungen, die heute eine Community an Bibliotheken stellt, wachsen in diesem fortschrittlichen Kulturzentrum mühelos zusammen und bereichern sich gegenseitig. Kein Zweifel: Die Kulturscheune wird zukünftig zum Lieblingsort der ganzen Kommune avancieren.

https://www.bibliothek-weyhe.de
www.nexbib.com