13. April 2024
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Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Vier von fünf Deutschen bauen ihre digitalen Kompetenzen aus

Initiative „Digital für alle“ veröffentlicht Sammlung von Angeboten
zur Stärkung digitaler Kompetenzen

Ob durch reines Ausprobieren oder mit Anleitung: Rund vier von fünf Menschen in Deutschland (82 Prozent) stärken ihre digitalen Kenntnisse und Fähigkeiten. Doch im Alter hören die Menschen zunehmend auf, sich neue digitale Kompetenzen anzueignen: Während sechs Prozent der 50- bis 64-Jährigen rund um Digitales nichts Neues dazulernen, sind es in der Altersgruppe zwischen 65 und 74 Jahren schon 42 Prozent – und sogar rund die Hälfte der Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren (54 Prozent). Gleichzeitig trifft dies bei den unter 50-Jährigen auf niemanden zu. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Initiative „Digital für alle“ unter 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Demnach bringen sich die meisten digitale Kompetenzen bei, indem sie Neues eigenständig ausprobieren und aus Fehlern lernen (71 Prozent). Fast genauso viele lassen sich vom Freundeskreis, Bekannten oder Familienmitgliedern etwas beibringen (68 Prozent). Seminare und Schulungen zur Stärkung digitaler Kompetenzen besuchen 35 Prozent, 16 Prozent lesen Fachmedien oder Blogbeiträge.

Aber auch digitale Medien helfen beim Lernen: So schauen 48 Prozent Videos, z. B. auf YouTube oder TikTok, 14 Prozent nutzen Apps und zwölf Prozent hören sich Podcasts an. Auch Ältere greifen auf digitale Medien zurück: Jede und jeder Dritte ab 65 Jahren (32 Prozent) lernt mithilfe von Internetvideos, neun Prozent hören Podcasts und acht Prozent nutzen Apps. Dennoch lassen sich die meisten Digitales auch in dieser Altersgruppe von der Familie oder Bekannten beibringen (46 Prozent).

„Es gibt vielfältige Lernmethoden, um die eigenen Digitalkompetenzen zu stärken oder neue zu erlernen“, erklärt Kimberly Klebolte, Geschäftsführerin der Initiative „Digital für alle“. „Wichtig ist, das Lernen als lebenslangen Prozess zu betrachten: Für jedes Alter braucht es Angebote, um in die digitale Welt einzutauchen und sie zu verstehen. Wer sich allein nicht zurechtfindet, braucht Unterstützung. Angebote sollten alltagsnah und auf Augenhöhe gestaltet sein – im privaten Umfeld wie auch in der professionellen Beratung.“

Initiative „Digital für alle“ veröffentlicht Sammlung von Angeboten
zur Stärkung digitaler Kompetenzen

Um Angebote zur Förderung digitaler Kompetenzen entlang des Lebenswegs für alle sichtbarer zu machen, hat die Initiative „Digital für alle“ heute eine „Digitale Lernreise“ veröffentlicht. Dahinter verbergen sich vielfältige und erfolgreiche Praxisbeispiele von Wohlfahrt, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand: von digitalen Kitas und den „Smart Schools“, über Medienbildung im Kontext von Aus- und Weiterbildung bis hin zum digitalen Lernen im Alter. Die Sammlung ist aufrufbar unter https://digitaltag.eu/digitale-kompetenzen.

Zahlreiche Aktionen zur Förderung digitaler Teilhabe am Digitaltag

Der Digitaltag am 16. Juni schafft deutschlandweit Angebote zur Förderung digitaler Teilhabe durch zahlreiche Workshops, Seminare, Tage der offenen Tür, Dialoge oder andere Formate. Unter dem Motto „Digitalisierung: Entdecken. Verstehen. Gestalten.“ legt der diesjährige Aktionstag den Fokus auf digitale Kompetenzen. Hinter dem Digitaltag steht die Initiative „Digital für alle“ – ein breites Bündnis von 28 Organisationen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentlicher Hand. Das gemeinsame Ziel der Initiative ist es, digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern.

Partnerorganisationen der Initiative „Digital für alle“: