29. Februar 2024
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Wissenschaftsservice der Zukunft – ZBW definiert Forschungssupport neu

ZBW positioniert sich mit neuer Strategie als exzellenter Informationsdienstleister
für die Wirtschaftswissenschaften – Zukunft heißt ganzheitliche Unterstützung
im Forschungskontext plus radikal neue Formen der Kundeninteraktion

Den Weg bereiten für Exzellenz in den Wirtschaftswissenschaften – So heißt die neue Marschrichtung der ZBW. Visuell gestützt durch das neue Corporate Design legt die ZBW-Strategie für die kommenden Jahre konkrete Handlungsfelder fest. Die Meilensteine heißen: Ausbau von Angewandter Forschung in Medieninformatik und Informationswissenschaften, Erweiterung des Serviceangebots und enge Zusammenarbeit mit der wirtschaftswissenschaftlichen Community über Community Management und Open Innovation.  

Seit der Erfindung des Internets haben sich die Formen wissenschaftlichen Arbeitens enorm geändert. Nur noch knapp ein Fünftel aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Wirtschaftswissenschaften gehen vor Ort in Bibliotheken, um sich Bücher zu leihen oder Zeitschriftenaufsätze zu kopieren. Der Rest googelt oder holt sich die benötigten Informationen über seine Facebook-Kontakte, wie ZBW-Studien zeigen. Es ist daher höchste Zeit, dass sich klassische Wissenschaftseinrichtungen wie Bibliotheken völlig neu positionieren, um diesen Entwicklungen Rechnung zu tragen.  

Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) hat eine konkrete Strategie entwickelt, um sich nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW, erklärt: „Im Kern heißt die Strategie: Ganzheitliche Unterstützung im Forschungskontext plus radikal neue Formen der Kundeninteraktion.“  

Beim ganzheitlichen Forschungssupport liegt besonderes Augenmerk auf elektronischem Publizieren per Open Access, Forschungsprimärdaten, Forschungsevaluierung und virtuellen Forschungsumgebungen. Dazu baut die ZBW ihre angewandte Forschung erheblich aus in den Bereichen Medieninformatik und Informationswissenschaften. Forschungsschwerpunkte sind Web 2.0, Semantische Technologien, Future Internet, Visual Analytics und Open Innovation. Alles mit dem Ziel, Forscherinnen und Forschern aus BWL und VWL zu befähigen, Reputation zu erlangen.  

„Neben der inhaltlichen Neupositionierung gehen wir auch komplett neue Wege in der Interaktion mit unseren Kundinnen und Kunden“, erläutert Tochtermann weiter. „Open Innovation und Community Management werden in Zukunft Innovationsprozesse in der ZBW optimieren und unser eigenes Trend Monitoring ergänzen.“  

Erste konkrete Umsetzungen der ZBW-Strategie sind beispielsweise der 1. Open-Innovation-Ideenwettbewerb „The EconBiz-Challenge: Ideas for Tomorrow´s Economists” (http://zbw.neurovation.net/), die ZBW-Labs, die es Externen erlauben, innovative Anwendungen in ganz frühen Entwicklungsstadien zu testen (http://zbw.eu/labs) oder die Mitgliedschaft der ZBW im Service Design Network (http://www.service-design-network.org), um Service Design zukünftig als Service-Innovation-Methode anzuwenden, mit der neue Dienstleistungen systematisch und kontinuierlich aus dem Blickwinkel von Kundinnen und Kunden kreiert werden.  

Die ZBW nimmt unter den Wissenschaftsbibliotheken mit nationalem Auftrag eine Vorreiterrolle ein, wenn es darum geht mit einer eigenen Forschungsgruppe technologiegestützte Mehrwertdienste und Instrumente für die Wissenschaft anzubieten.