15. Juli 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Datenschutz: Deutsche Anbieter genießen das größte Vertrauen

Zwei Drittel der Deutschen vertrauen heimischen IT-Unternehmen
beim Umgang mit ihren persönlichen Daten

Die große Mehrheit der Internetnutzerinnen und -nutzer in Deutschland sorgt sich um ihre persönlichen Daten im Netz. Nur rund ein Fünftel (19 Prozent) gibt an, dass die Daten online sehr sicher oder eher sicher seien, 77 Prozent halten sie dagegen für eher unsicher oder sehr unsicher. Verglichen mit dem Vorjahr ist das allerdings eine minimale positive Entwicklung, damals hielten nur 16 Prozent die Daten für sicher, aber 80 Prozent für unsicher.

Das sind Ergebnisse einer Befragung von 1.018 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, die das Internet nutzen, die der Digitalverband Bitkom im Vorfeld des Europäischen Datenschutztages am kommenden Sonntag (28. Januar) veröffentlicht. Am vertrauenswürdigsten beim Umgang mit persönlichen Daten erscheinen den Menschen dabei IT-Anbieter aus Deutschland, denen fast zwei Drittel (65 Prozent) sehr stark oder stark vertrauen. Die übrigen EU-Mitgliedsstaaten kommen auf 50 Prozent, Großbritannien auf 37 und die USA auf 32 Prozent. Kaum vertraut wird dagegen Unternehmen aus China (3 Prozent) und Russland (1 Prozent).

„Datenschutz ist eine Daueraufgabe, sowohl für die Politik als auch für die Wirtschaft. Mehr als fünf Jahre nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung sind wir immer noch mit zu vielen offenen Auslegungsfragen und lebensfernen Umsetzungsvorschlägen beschäftigt. Das stärkt weder den tatsächlichen Schutz von Daten noch das Vertrauen der Menschen in den verantwortungsvollen Umgang mit diesen“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. „Wir brauchen eine klare, europaweit einheitliche Auslegung der Verordnung im Lichte neuer Rechtsakte wie dem Data Act und in Deutschland eine Strukturreform der Datenschutz-Aufsichtsbehörden.“

Zudem müssten die Vorgaben zum Schutz von Daten auf der einen Seite und zur Nutzung von Daten für die Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft auf der anderen Seite, eine verantwortungsvolle Nutzung ermöglichen und unterstützen. Dehmel: „Wir müssen in Deutschland und Europa die Weichen für eine Datenökonomie stellen, die es unseren Volkswirtschaften erlaubt, einen Wettbewerb auf Augenhöhe mit Ländern aus Asien und den USA zu führen, und gleichzeitig Grundrechte zu wahren.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.018 Internetnutzerinnen und -nutzer ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 37 bis KW 42 2023 statt. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten „Was glauben Sie, wie sicher sind Ihre persönlichen Daten im Internet im Allgemeinen?“ und „Und wie stark vertrauen Sie im Allgemeinen IT-Herstellern oder -Dienstleistern aus den folgenden Ländern, wenn es um den Umgang mit Ihren persönlichen Daten geht?“