18. April 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

20 Jahre Facebook: Wer das Netzwerk heute nutzt

Am 4. Februar 2004 ging das soziale Netzwerk an den Start

Es begann als Projekt dreier Studenten in Harvard: Am 4. Februar 2004 ging Facebook an den Start. Es war ein Pionier unter den sozialen Netzwerken und hat mittlerweile mehr als 2 Milliarden aktive Nutzerinnen und Nutzer pro Tag. Etwa die Hälfte kommt aus dem asiatisch-pazifischen Raum und hier insbesondere aus Indien. Auch in Deutschland spielt Facebook noch immer eine große Rolle: Zwei Drittel der Internetnutzerinnen und -nutzer (68 Prozent) sind laut einer Bitkom-Umfrage dort unterwegs, so viele wie in keinem anderen sozialen Netzwerk. 31 Prozent posten dort auch aktiv Beiträge oder laden Inhalte hoch, die anderen lesen lediglich mit.

Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sticht dabei besonders heraus: Unter ihnen posten und teilen sogar 41 Prozent aktiv auf Facebook Beiträge – das sind doppelt so viele wie bei den 16- bis 29-Jährigen, wo lediglich jeder und jede Fünfte (19 Prozent) die Plattform aktiv nutzt. Unter den 50- bis 64-Jährigen postet knapp ein Drittel (31 Prozent) eigene Beiträge, bei den über 65-Jährigen sind es 23 Prozent. Insgesamt nutzen mehr als 50 Millionen Deutsche soziale Medien – das entspricht 89 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer. „Internet heißt für die allermeisten auch Social Media. Facebook hat an dieser Entwicklung großen Anteil und hat die Art, wie wir online miteinander kommunizieren und vernetzt sind, maßgeblich geprägt“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Auch für die Wirtschaft sind soziale Medien von entscheidender Bedeutung. 77 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben mindestens einen Account bzw. ein Profil in einem sozialen Netzwerk, im Schnitt ist jedes Unternehmen bei vier solchen Plattformen registriert. Auch hier findet man Facebook in der Spitzengruppe: 48 Prozent der Unternehmen sind hier präsent, wie eine Bitkom-Befragung Ende 2023 ergeben hat. Für drei Viertel von ihnen (77 Prozent) hat Facebook eine große Bedeutung für die Außendarstellung bzw. den Geschäftserfolg.

Sein deutschsprachiges Angebot startete Facebook 2008. In den Folgejahren verdrängte Facebook die bis dahin bestimmenden Netzwerke wie StudiVZ und MeinVZ aus dem deutschen Markt. Im Herbst 2021 wurde der Mutterkonzern in Meta umbenannt. Zu dem Digitalunternehmen gehören auch das soziale Netzwerk Instagram, der Messenger WhatsApp sowie seit kurzem der Kurznachrichtendienst Threads. Meta gilt darüber hinaus als einer der Vorreiter bei der Entwicklung des Metaversums.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Januar 2023 im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.032 Internetnutzerinnen und Internetnutzer in Deutschland ab 16 Jahren online befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Weitere Grundlage ist eine Umfrage, bei der im Herbst 2023 insgesamt 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt wurden. Diese Umfrage ist ebenfalls repräsentativ.