19. Juli 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2024 (Juni-Juli 2024) lesen Sie u.a.:

  • Forensische Szien­to­metrik (FoSci) – Wäch­ter der wissen­schaftlichen Integrität
  • NIST Research Data Framework 2.0: Zukunftsweisendes Werkzeug für das Forschungsdatenmanagement
  • Artificial Intelligence in the News: How AI Retools, Rationalizes, and Reshapes Journalism and the Public Arena
  • Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem
  • The Use Case Observatory:
    Dreijährige Analyse der wirtschaftlichen, staatlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Open Data
  • Die Aufteilung der Kosten einer Volltextdatenbank auf die enthaltenen Zeitschriften: Sechs Methoden
  • Flexibles Arbeiten im Bibliotheksbereich: in die Zukunft und darüber hinaus
  • Die Zukunft der Wissenschaftlichen Monografien: Neue Geschäftsmodelle und der Einfluss der Politik
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

112.BiblioCon – größer und globaler als jemals zuvor
vom 4. bis 7. Juni 2024 in Hamburg

Die BiblioCon2024 in Hamburg hat Wort gehalten – das Motto der Tagung „offen. lokal. global.“ zog sich erfolgreich durch die über 500 Veranstaltungen und Ausstellungen der 112.BiblioCon. „Alle sind mit so viel Motivation und positiver Ausstrahlung bei der Sache, wirklich toll!“, freuten sich die Veranstalterinnen Anke Berghaus-Sprengel vom VDB und Ute Engelkenmeier vom BIB.

INHALTLICHE SCHWERPUNKTE

Zukunftsthemen bestimmten inhaltlich den Kurs der diesjährigen Events: Es ging um die Fragen des Umgangs mit Kulturgütern aus kolonialen Provenienzen, die Integrierung von KI in den Bibliotheksalltag und um die Rolle von Bibliotheken bei der Entwicklung und Implementierung von Open Source Software sowie bei der Bekämpfung von Desinformation. Kurz gesagt: Die Bibliothek positioniert sich als lebendiger, vielfältiger, weltoffener und zukunftsorientierter Arbeitgeber.

Neben KI und Bekämpfung von Desinformation wurden auch Themen wie Demokratieförderung, Fachkräftemangel und Datenhoheit diskutiert. Somit ging es auch dieses Jahr wieder um gesamtgesellschaftlich relevante Themen und den Beitrag, den Bibliotheken zu einer funktionierenden Demokratie sowie zu einer von Beteiligung und Kommunikation geprägten Gesellschaft leisten können.

SO GLOBAL WIE NOCH NIE

Teilnehmer aus aller Welt bereicherten die BiblioCon2024, brachten ihre Perspektiven ein und tragen jetzt die Ergebnisse des Austauschs sowie neue Ideen in Bibliotheken auf der ganzen Welt. Sitzungen, Posterpräsentationen und Ausstellungen begeisterten das multinationale Publikum: „Ich habe wieder tolle Dienste und Ausstattungen für Bibliotheken in der Ausstellung gesehen, das muss ich den Kolleg:innen in meiner Bibliothek berichten!“, sagte eine Kongressteilnehmerin.

Der Stellenwert von internationalen Aspekten spiegelte sich auch inhaltlich im Programm wieder: Workshops wie “Schaufenster in die Welt - KI, Demokratiebildung und E-Lending im Ausland” stellten den Austausch, einen Blick über den nationalen Tellerrand, die Arbeit an gemeinsamen Lösungen und neue Impulse in den Vordergrund.

ZAHLEN UND FAKTEN

Mit 4205 Teilnehmenden aus 30 verschiedenen Ländern hat die BiblioCon2024 Rekordzahlen erreicht. Darunter so viele englischsprachige Vorträge und internationale Teilnehmer:innen wie noch nie, unter anderem aus dem Partnerland Tschechien, der Ukraine, aus Vietnam, Chile und Mexiko.

105 Helfer:innen aus Hamburger Bibliotheken, Hochschulen und Universitäten fanden sich im Kongresszentrum ein. 305 Sitzungen und 52 Posterpräsentationen fanden in 22 parallelen Sitzungsräumen statt – Aus drei Räumen wurde live gestreamt.

143 Unternehmen präsentierten ihre Ausstellungen auf 1875 m² Nettoausstellungsfläche.