INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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Band 67:
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15. Mai 2026
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Die Zukunft der Sammlungen im digitalen Wandel

Der RfII gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung und
wissenschaftlichen Nutzung heterogener Bestände

Der Rat für Informationsinfrastrukturen legt eine umfassende Analyse zur forschenden Nutzung analoger, digitaler und hybrider Bestände in Sammlungen von Museen, Archiven, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen vor. Er gibt Empfehlungen zu einem neuen Verständnis von Sammlungen als „multimodalen“ Infrastrukturen, zu Abstimmungs-prozessen, forschungsermöglichenden Kooperationen und einer wissenschafts- und förderpolitischen Unterstützung, die den kommenden Herausforderungen entspricht.

Der RfII wendet sich mit seinem Positionspapier „Sammlungen als multimodale Infrastrukturen“ an bestandsführende Einrichtungen, an Forscherinnen und Forscher sowie an die Wissenschafts- und Förderpolitik. Er untersucht die vielschichtigen Anforderungen, denen sich sammelnde Einrichtungen im Zuge der Digitalisierung etwa mit Blick auf die Erschließung, Bereitstellung, Pflege und Weiterentwicklung ihrer Bestände stellen müssen. Zu strategischen Grundfragen gibt er von Ausrichtung und Trägerschaft der jeweiligen Sammlung abstrahierende Empfehlungen dazu, wie Aufgabenportfolios, Binnenstrukturen und Kooperationen weiterzuentwickeln wären. Wichtig ist „eine Rollenklärung, die die Trennung von Bestand, Infrastruktur und Forschung weitestmöglich überwindet“, so die Vorsitzende des RfII, Prof. Dr. Petra Gehring.

Wissenschafts- und Förderpolitik sollten aus Sicht des RfII die Bedeutung von Sammlungen als wichtige Forschungsressource festigen und eine offene Nutzung der Bestände auf höchstem Qualitätsniveau gewährleisten. Hierzu müssen u.a. Fragen der Aufbewahrungs-fristen und des Umgangs mit urheberrechtlichen Voraussetzungen weiter geklärt werden. Der RfII empfiehlt des Weiteren, rückwirkende Datenkuratierung in Sammlungen als Daueraufgabe zu begreifen und das Altern des Digitalen mit zu reflektieren.

https://rfii.de/?p=11282