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23. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
B.I.T.online News: 140 Jahre Chemieforschung vollständig digitalisiert

140 Jahre Chemieforschung vollständig digitalisiert

FIZ CHEMIE Berlin hat das gesamte Chemische Zentralblatt elektronisch erfasst und aufbereitet / Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, werden zwei Terabyte Daten / Referate im Volltext durchsuchbar / Datensatz wird auch zur Integration in eigene Systeme angeboten

FIZ CHEMIE Berlin hat das Chemische Zentralblatt vollständig digitalisiert. Aus 40 Metern Buch, drei Tonnen schwer, sind zwei Terabyte Daten entstanden. Durch den Einsatz moderner Softwaretechnologie kann der komplette Inhalt des bedeutenden Referatedienstes nun im Volltext durchsucht werden. Der Datensatz dokumentiert 140 Jahre Forschungsfortschritt in der Chemie und ihren Fachrichtungen.

Von 1830 bis 1969 war das Chemische Zentralblatt, ursprünglich als "Pharmaceutisches Central Blatt" gegründet und später mehrfach umbenannt, das wichtigste Nachschlagewerk der Chemie. Für den Informationsdienst fassten wissenschaftliche Fachredakteure den Forschungsfortschritt in der Chemie in Kurzreferaten zusammen. Als Grundlage dafür wurden internationale Fachpublikationen ausgewertet. In den Referaten tauchen so gut wie alle namhaften Chemiker des 19. und 20. Jahrhunderts auf. Neben den wertvollen fachlichen Informationen lassen sich aus den Referaten auch historische Rückschlüsse auf gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklungen der letzten beiden Jahrhunderte ableiten.

FIZ CHEMIE bietet den Datensatz zur Integration in Intranets an und entwickelt zudem eine Datenbank, die online im Web verfügbar sein wird. Für den Einbau in Intranets kann der Datensatz komplett oder in Jahrgängen bezogen werden. Die Freischaltung der Datenbank ist für Frühjahr 2008 geplant.

Auf der GDCh-Jahrestagung vom 16. bis 19. September in Ulm wurde das digitalisierte Chemische Zentralblatt im Rahmen der kongressbegleitenden Firmenausstellung auf dem Ausstellungsstand des FIZ CHEMIE zum ersten Mal öffentlich gezeigt.

Typ: Faktendaten mit bibliographischen Daten
Sachgebiet: alle Bereiche der Chemie und angrenzender Wissenschaften
Produktform: Internet und Inhouse
Inhalt: rd. 900.000 Seiten mit ca. 1,8 Millionen Referaten
Sprache: Deutsch
Quellen: Zeitschriften, Datensammlungen, Handbücher, Berichte (Primärliteratur)
Anbieter: FIZ CHEMIE Berlin Host: FIZ CHEMIE Berlin
Zugang: Datensatz für Intranets verfügbar, demnächst auch als Datenbank online http://www.chemistry.de