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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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18. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
B.I.T.online News: OCLC, die Deutsche Nationalbibliothek, die Bibliothèque nationale de France und die Library of Congress entwickeln VIAF-Projekt weiter

OCLC, die Deutsche Nationalbibliothek, die Bibliothèque nationale de France und die Library of Congress entwickeln VIAF-Projekt weiter

VIAF-Projekt um französische Normdaten erweitert

OCLC, die Deutsche Nationalbibliothek, die Bibliothèque nationale de France und die Library of Congress sind übereingekommen, gemeinsam das "Virtual International Authority File (VIAF)", eine virtuelle internationale Normdatei, weiterzuentwickeln. Die einzelnen Normdateien sollen im VIAF virtuell zu einem gemeinsamen Norm­daten-Service integriert werden, der den Zugang zu den Namen aller einbezogenen Normdateien bietet.

Die Vereinbarung baut auf einem vorausgegangenen Forschungsprojekt auf, in dem die Deutsche Nationalbibliothek gemeinsam mit der Library of Congress und OCLC durch die Zusammenführung ihrer Personennamendateien nachgewiesen haben, dass der Aufbau eines Virtual International Authority File auch unter den Bedingungen großer Datenbestände machbar ist. Mit der neuen Kooperations­verein­barung stößt die Bibliothèque nationale de France hinzu, und der VIAF wird um die französischen Normdaten erweitert. Die Matching-Routinen werden weiterhin von OCLC entwickelt.

Langfristig zielt das VIAF-Projekt darauf ab, die Normdateien möglichst vieler Bibliotheken zu einem globalen VIAF-Service zu integrieren, der für die Nutzer im Web weltweit frei zugänglich ist. Die Erweiterung um die französischen Normdaten stellt einen Meilenstein auf dem Weg in diese Zukunft dar. Die Vereinbarung bietet zudem den organisatorischen Rahmen, weitere Normdateien einbeziehen zu können.

Der VIAF stellt einen wichtigen Baustein zur Interoperabilität zwischen den bibliothekarischen Nachweissystemen dar. Durch die Verlinkung der unterschied­lichen Namensformen für identische Personen bzw. Organisationen wird der VIAF schon in der nahen Zukunft die Recherche- und Nach­nut­zungs­möglichkeiten für Titeldaten aus dem englisch-, französisch- und deutsch­sprachigen Raum entscheidend verbessern, und es steht zu erwarten, dass er in den kommenden Jahren für eine sogar noch größere Zahl von Sprachgemeinschaften dieselben Vorteile bringen wird.

www.d-nb.de
www.bnf.fr
www.loc.gov
www.oclc.org
www.worldcat.org