WEITERE NEWS
- Bitkom zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“
- Wissenschaftscafé startet mit hörbarer Datenforschung
- »Hanse.Quellen.Lesen!«: 6. Citizen-Science-Tag im Archiv der Hansestadt Lübeck am 24.04.2026
- CISPA Display 2026: Neues Forschungsjahrbuch macht Spitzenforschung zu Cybersicherheit sichtbar
- Inlibra begrüßt Boydell & Brewer
- Podcast: Die Wissensarchitekt*innen
- Deutscher Sachbuchpreis 2026: Das sind die Nominierten
- Kinder und Jugendliche stark machen: Bibliotheken sichern Qualität und Orientierung in der Medienbildung
In der Ausgabe
- Nationales Kulturerbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
- Entwicklungen im Medienalltag
- Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
von Bibliotheken wird - Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
und Fair Use mitreden müssen - Entwicklungen für die Zukunft
von Bibliotheken - Forschungsdaten als Publikationsform
- Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
- KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
in wissenschaftlichen Bibliotheken - Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
- Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv - Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
im Gesundheitswesen - Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
Michael Fernau wird neuer Direktor
Michael Fernau
Michael Fernau wird neuer Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Der Verwaltungsrat der Deutschen Nationalbibliothek hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, ihn dem Bundespräsidenten zur Ernennung vorzuschlagen. Der 52-jährige Jurist leitet seit sechs Jahren die Zentralverwaltung der Deutschen Nationalbibliothek und wird Anfang 2008 die neue Aufgabe übernehmen. Michael Fernau wird damit einer der beiden ständigen Vertreter der Generaldirektorin der Deutschen Nationalbibliothek, Dr. Elisabeth Niggemann.
Michael Fernau folgt Birgit Schneider nach, die im Sommer 2007 plötzlich und unerwartet gestorben ist. Zu den Schwerpunkten der künftigen Arbeit Fernaus wird neben der Leitung des Hauses mit seinen 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Betreuung der Bauaktivitäten für den 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig gehören. Teil des Leipziger Hauses ist auch das Deutsche Buch- und Schriftmuseum.
Die Deutsche Nationalbibliothek ist die zentrale Archivbibliothek und das nationalbibliografische Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat die Aufgabe, alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen ab 1913 zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, umfassend zu dokumentieren und bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zum Sammelauftrag gehören darüber hinaus Übersetzungen aus dem Deutschen, fremdsprachige Literatur über Deutschland sowie seit dem Jahr 2006 Netzpublikationen. Die Deutsche Nationalbibliothek ist an drei Standorten präsent: In Leipzig (gegründet 1912), in Frankfurt am Main (gegründet 1947) und in Berlin mit dem Deutschen Musikarchiv, das nach Fertigstellung des 4. Erweiterungsbaus nach Leipzig verlegt wird.
Um ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen zu können, besitzt die Deutsche Nationalbibliothek das Pflichtexemplarrecht, das jeden Verlag verpflichtet, von seinen Neuerscheinungen zwei Exemplare abzuliefern. Die Deutsche Nationalbibliothek ist eine Präsenzbibliothek: Täglich kommen über 1.800 Menschen in die Lesesäle in Leipzig und Frankfurt am Main.
Kontakt:
Deutsche Nationalbibliothek
Stephan Jockel
Pressesprecher, Referent der Generaldirektorin
Adickesallee 1
D-60322 Frankfurt am Main
Telefon: +49-69-1525-1005
Telefax: +49-69-1525-1010
s.jockel@d-nb.de
http://www.d-nb.de

