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23. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
B.I.T.online News: Bobcatsss 2008

Bobcatsss-Symposium 2008 in Zadar

Experten und Studierende aus vielen Ländern Europas und von fast allen anderen Kontinenten, haben ihre Teilnahme am kommenden BOBCATSSS-Symposium vom 28. - 30. Januar 2008 in Zadar zugesagt. Die IFLA-Präsidentin und Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), Prof. Dr. Claudia Lux, wird neben Prof. Ana Marusic, Herausgeberin des Croatian Medical Journal und Mitglied beim International Committee of Medical Journal Editors, die Auftaktrede halten. Auf der dreitägigen Veranstaltung werden zahlreiche Vorträge, Workshops, Poster und ein umfangreiches Rahmenprogramm zu erleben sein.

Die Bibliothekarin Ana Nova aus Portugal wird mit ihrem Vortrag "Are Portuguese school libraries providing access to information for everyone?" einen Einblick in die Welt portugiesischer Schulbibliotheken und das dort bestehende Bibliotheksnetzwerk "Rede de Bibliotecas Escolares" geben.

Gestützt auf eine Untersuchung, die an 20 Schulbibliotheken durchgeführt wurde, beschreibt sie, wie wichtig das Bibliotheksnetzwerk für das Bestehen der Schulbibliotheken ist, erläutert Probleme, z.B. den Mangel an ausreichend ausgebildeten Mitarbeitern in den Bibliotheken und macht auch Verbesserungsvorschläge.

Helen Greenwood, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei LISU, und Louise Cooke, Dozentin für Informations- und Wissensmanagement an der Loughborough Universität, möchten in ihrem Vortrag "ICT in the workplace - access for all or digital divide?" auf die Problematik der Informationsvermittlung durch Informations- und Kommunikationstechnologie am Arbeitsplatz, speziell in Bildungseinrichtungen, eingehen. Sie problematisieren den Ausschluss bestimmter Berufsgruppen am Kommunikationsprozess. Ausmaß, Anlass und Auswirkungen werden anhand einer Studie dargestellt, genauso wie die durch die Studie erkennbar gewordenen Lösungswege.

Einen interessanten Beitrag zu Meinungsfreiheit und Zensur stellt der englische Professor für Bibliothekswesen der Universität Loughborough und Vorsitzende des IFLA-Ausschusses FAIFE, Paul Sturges, mit dem Titel "Save Police Time: Beat Yourself Up. The Problem Of Self Censorship" vor. Hierin wird in erster Linie die Frage behandelt, welche Gründe für eine Selbstzensur eines Privatmenschen bestehen und wieso die geistige Freiheit eine immense Bedeutung für das Funktionieren des Individuums und der Gesellschaft hat.

Zahlreiche innovative studentische Beiträge ergänzen das Programm. Mit "Help users search! Prototyping an online help system for OPACs" verspricht Elke Greifeneder, Magister-Studentin der Humboldt-Universität zu Berlin, einen anregenden Vortrag über ihre Forschungsergebnisse zu einem Prototypen eines Online-Hilfe-Systeme bei OPACs. Schließlich sollte die "Recherche in einem OPAC kein Abenteuerspiel sein", so Greifeneder.

Zu der Konferenz werden mehr als 400 Teilnehmende erwartet, die sich über den Stand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung wie auch über Praxismodelle im Bereich der technischen, sozialen, kulturellen, rechtlichen und ökonomischen Bibliotheks- und Informationswissenschaft austauschen und neue Kooperationen eingehen können. Die starke Beteiligung von Teilnehmern aus aller Welt zeigt, dass der Zugang zu Informationen nicht nur ein nationales sondern auch ein internationales Thema ist und deswegen solche Plattformen wie BOBCATSSS genutzt werden müssen, um Aufmerksamkeit zu schaffen, Kontakte zu knüpfen, Projekte zu entwickeln und Visionen zu realisieren.

Traditionell wird das BOBCATSSS-Symposium von Studenten der Bibliotheks- und Informationswissenschaft verschiedener Hochschulen jeweils eines ost- und eines westeuropäischen Landes ausgerichtet. Die Tagung 2008 wird von Studenten der Humboldt-Universität Berlin und der Fachhochschule Potsdam in Kooperation mit Studenten der kroatischen Hochschulen in Osijek und Zadar ausgerichtet.

Für weitere Informationen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen prgroup@bobcatsss2008.org oder unseren Pressebereich auf der Website besuchen:

www.bobcatsss2008.org