b.i.t.online 6 / 2017
Nachrichtenbeiträge
Sören Auer positioniert die TIB als Informationszentrum für die Digitalisierung
Vera Münch
In den Fachvorträgen beim Festakt zur offiziellen Begrüßung des neuen Direktors der Technischen
Informationsbibliothek (TIB) am 18. Oktober 2017 ging es fast ausschließlich um Wissensgraphen. Um
zu verstehen, mussten die Festgäste Grundbegriffe des semantischen Webs wie RDF und Linked Data
lernen. Auer will die TIB zum „Informationszentrum für die
Digitalisierung von Wissenschaft, Wirtschaft
und Gesellschaft” machen, was er bereits seit seinem Amtsantritt im Juli propagiert. Jetzt hatte er es
als Überschrift über seinen Vortrag und die Einladung gesetzt. Prompt wurden in den Grußworten erste
Mahnungen laut, die TIB solle aber schon noch eine Bibliothek bleiben.
Richtlinien für kontinuierliche berufliche Entwicklung:
Prinzipien und Best Practices
Ulrike Lang
Die Sektion für Berufliche Fort- und Weiterbildung (CPDWL)
der IFLA hat im vergangenen Jahr Richtlinien für kontinuierliche berufliche Entwicklung, Prinzipien und Best Practices
der IFLA hat im vergangenen Jahr Richtlinien für kontinuierliche berufliche Entwicklung, Prinzipien und Best Practices
veröffentlicht, die inzwischen in mehrere Sprachen, darunter auch ins Deutsche,
übersetzt worden sind. Eine Übersicht zu Anspruch und Nutzen.
Zusammenschluss und Vielfalt in Eigenständigkeit
unter einem gemeinsamen Dach
Stephan Holländer
Im zweiten Jahr in Folge trafen sich die interessierten Mitglieder der beiden Schweizer Verbände
Bibliothek Information Schweiz (BIS) und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der
allgemeinöffentlichen Bibliotheken (SAB) in Biel, um die Ergebnisse einer gemeinsamen
Arbeitsgruppe für einen Zusammenschluss der beiden Verbände zu beraten.
Was lange währt...
Frank Seeliger
„The Day before you came” – am Vortag des Tages der Bibliotheken wurde der
erste Innovationspreis für Bibliotheken in Berlin und Brandenburg vergeben.
Festvortrag
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Humboldt-Universität zu Berlin,auf der Bibliothekskonferenz Berlin-Brandenburg am 23. Oktober 2017 (Innovationspreis 2017).
Mehr Geld für den Originalerhalt
Ursula Hartwieg
Letztlich geht es ja auch hier um's Geld. So war es schon bei der ersten, zwischen Bund und Ländern koordinierten Förderaktion für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Als Ergebnis intensiver Beratungen einigten sie sich im Sommer 2010 auf das einmalige Angebot von 600.000 Euro: 500.000 Euro aus dem Etat des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien, Bernd Neumann,
100.000 Euro für die Länderseite aus dem Etat der Kulturstiftung der Länder. „Angebot” deshalb,
weil beide Förderer vor der endgültigen Mittelfreigabe sehen wollten, auf welche Projekte das Geld bundesweit verteilt werden sollte. „Einmalig” deshalb, weil die potentielle Wiederholung der gemeinsamen Drittmittelbereitstellung vom Fördererfolg abhängig gemacht wurde.
Musik trifft Informatik
Ein Workshop auf der Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Informatik in Chemnitz
Jürgen Diet
Wie passen Musik und Informatik zusammen? Welche Verfahren können verwendet werden, um
Musik mithilfe von Computern zu analysieren? Welche Anwendungsszenarien könnten auf den
Analyseergebnissen aufsetzen? Das sind einige der Fragen,
die der Workshop „Musik trifft Informatik” auf der
die der Workshop „Musik trifft Informatik” auf der
Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Informatik zu beantworten versuchte. 16 Forschergruppen
aus Deutschland, Österreich und Großbritannien präsentierten dort ihre Forschungsergebnisse und
prototypische Anwendungen.