29. November 2020

b.i.t.online   2 / 2018
Fachbeiträge

Warum eBooks das Leben nicht unbedingt leichter machen

Ein Erfahrungsbericht aus einer Universitätsbibliothek

Jost Hindersmann und Carin Tholen-Wandel
Dieser Aufsatz beschreibt Erwerbung und Katalogisierung von eBooks an der Universitätsbibliothek Osnabrück. Es werden verschiedene Lizenzmodelle, Verlags- und Aggregatorplattformen sowie Recherchetools für lieferbare eBooks vorgestellt. Zwei neue Modelle der nutzungsgesteuerten Erwerbung, Patron Driven
Acquisition und Evidence Based Selection, werden detailliert beschrieben. Zudem werden Rabattmodelle, DRM-Restriktionen, die Rolle der Agenturen und Möglichkeiten zur Optimierung des Bestellvorgangs thematisiert. Weiterhin geht es um die Grundlagen und die Probleme der Katalogisierung von eBooks.

„Alexa, frage KIT-Bibliothek wo ich lernen kann”

Einsatz von digitalen Sprachassistenten im Umfeld von Bibliotheken und Erweiterung um eigene Dienste

Uwe Dierolf und Michael Skarupianski
Ob Apples Siri, der Google Assistant oder Amazons Alexa – fast wie eine Flut kommen jeden Monat neue Geräte mit eingebauten Sprachassistenten auf dem Markt und buhlen um die Gunst der Kunden. Unbestrittener Vorreiter war dabei Apples Siri auf dem iPhone, jedoch unterscheidet man mittlerweile den reinen Software-Assistenten (z.B. Siri) und das Hardware-Gerät, auf dem dieser ausgeführt wird (z.B. iPhone).
Während Apple seine Assistentin exklusiv auf die eigene Produktlinie beschränkt (iPhone, Apple TV, Homepod, etc.), vermarktet Google den Assistenten auf eigenen Lautsprechern, als App auf Android und iOS Geräten, sowie in Lizenz an diverse Hardware Hersteller. Auch Amazon geht diesen Schritt und baut nicht nur selber Hardware mit dem hauseigenen Assistenten Alexa, sondern ermöglicht auch Fremdherstellern diesen in (fast) beliebige Hardware einzubinden.

Open Source Software in Bibliotheken –
von Produkten zu flexiblen Infrastrukturen (Teil 1)

Matthias Finck
Open Source Software ist ein wichtiger Baustein im Portfolio bibliothekarischer Softwarelösungen – wie z.B. die Studie von Philipp Maaß anschaulich nachweist. Viele auch speziell für Bibliotheken zugeschnittene Systeme wie Kitodo, Opus, VuFind, Word-Press oder TYPO3 haben sich am Markt etabliert. Allen gemein ist, dass diese
Softwaresysteme in der Regel den spezifischen Bedarf genau einer bibliothekarischen Aufgabe abdecken. So ist Opus eine Speziallösung für Dokumentenserver, Kitodo unterstützt Digitalisierungsworkflows und VuFind bietet die Benutzungsschnittstelle für moderne Katalog-/Discoverysysteme.