Colleen Campbell (Max-Planck-Gesellschaft, Mitte)
diskutierte mit Ncoza Dlova (Universität KwaZulu-Natal,
rechts), Matthew Giampoala (American Geophysical Union,
links) und Glenn Truran (SANLiC, nicht im Bild) über die
notwendige Einbindung des globalen Südens in das
internationale Publikationssystem.
„The house is on fire” – unter diesem drastischen Motto diskutierte die internationale Fachwelt vom 12. bis zum 14. Januar 2026 auf der APE 2026
die Krise des akademischen Publizierens. Angesichts von „Paper Mills” und
den Möglichkeiten KI-gesteuerter Desinformation steht das wissenschaftliche
Publikationssystem an einem Wendepunkt, der alle Stakeholder in die Verantwortung nimmt. Während der technologische Wandel den Bibliotheken neue strategische Chancen als Partner für Verlage, Forschende und Forschungsförderer eröffnet, fordert er zugleich ein aktiveres Engagement bei der Gestaltung gerechter und resilienter Informationsinfrastrukturen. Der Konferenzbericht analysiert diese Megatrends und beleuchtet die Wege hin zu einem neuen,
stabilen „Ecosystem of Trust”.