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17. Juni 2026
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  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
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2009 bis 2023

9 Produkte mit dem „digita 2012“ ausgezeichnet.

Deutscher Bildungsmedienpreis zum 17. Mal vergeben

Hannover – Lehren und Lernen mit digitalen Medien gehört zu den zentralen Themen der diesjährigen didacta - die Bildungsmesse in Hannover. Die dazu passende Orientierung über herausragende Produkte gab der heute verliehene Deutsche Bildungsmedienpreis „digita 2012“, mit dem neun beispielgebende Angebote ausgezeichnet wurden.

Schirmherr des „digita 2012“ ist der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann. In seiner Rede zur Preisverleihung sagte er: „In unseren Schulen sollten digitale Medien als Bereicherung angesehen und verantwortungsvoll eingesetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler den richtigen Umgang mit ihnen lernen. Es gilt, Kinder und Jugendliche darauf vorzubereiten, bewusst mit den Gefahren und Risiken im Internet umzugehen.“

Prof. Dr. Wilfried Hendricks wies als Sprecher der digita-Jury auf drei bemerkenswerte Trends im diesjährigen Wettbewerb hin: „Im Vergleich zu den Vorjahren gab es sehr viele gute Bildungsmedien für die Grundschule. Es werden viel mehr didaktische Werkzeuge angeboten. Und vor allem: Das mobile Lernen erfährt einen enormen Auftrieb. Neben der Quantität steigt hier auch die Qualität.“

Träger des Deutschen Bildungsmedien-Preises sind das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin, die Intel GmbH und die Stiftung Lesen. Der Jury gehören neun Fachleute aus Wissenschaft, Bildungsadministration und Wirtschaft an. In einer ersten Runde hatte die Jury nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachtern aus 100 Einreichungen 22 Produkte für den „digita 2012“ nominiert. Die Auswahl der Preisträger durch die Juroren erfolgte kurz vor der Preisverleihung.

In der Kategorie Vorschulische Bildung siegte „Kinder Brockhaus TING Starter-Set“ von der wissenmedia in der inmediaONE] GmbH (Gütersloh).

In der Kategorie Allgemeinbildende Schule wurde in der Sparte „Grundschule“ das „Internet-ABC“ vom Internet-ABC e.V. (Düsseldorf) ausgezeichnet. In der Sparte Sekundarstufe I gewann „Westermann Interaktive Wandkarten“ von der Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH (Braunschweig), in der Sparte Sekundarstufe II „HUNGER“ von der EIKON Media GmbH (Berlin).

In der Kategorie Privates Lernen vergab die Jury zwei Preise: „bettermarks“ von der bettermarks GmbH (Berlin) setzte sich in der Sparte über 10 Jahre durch. In der Sparte über 16 Jahre gewann die App „Die Berliner Mauer“ von der Bundeszentrale für politische Bildung (Bonn), dem Deutschlandradio (Berlin) und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

In der Kategorie Berufliche Bildung und Studium ist „Career Express Business English“ von der Cornelsen Verlag GmbH (Berlin) der Preisträger in der Sparte Studium. In der Sparte Weiterbildung erhielt die iPad-App „Social Media Manager“ von der ILS - Institut für Lernsysteme GmbH (Hamburg) den Preis.

Die „FWU-Mediathek“ des FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (Grünwald b. München) wurde mit dem „digita“ in der Kategorie Didaktische Werkzeuge ausgezeichnet.

Alle „digita“-Preisträger zeigen beispielgebend, welchen hohen Mehrwert IT-gestützte Bildungsmedien für das Lehren und Lernen bieten können.

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis „digita“ wird in diesem Jahr zum 17. Mal verliehen. Seit 1995 prämieren die Veranstalter mit dem „digita“ Lehr- und Lernangebote, die sich durch herausragende Pädagogik und Didaktik, optimale Nutzung der digitalen Technologien sowie überzeugende grafische Gestaltung auszeichnen.