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17. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

ZB MED setzt sich für Open Data ein

Bibliothek ist nun Mitglied im internationalen Daten-Repositorium Dryad

Köln – Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) setzt sich dafür ein, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht nur ihre Forschungsergebnisse, sondern auch ihre Forschungsdaten im Internet veröffentlichen. Zu diesem Zweck ist sie Mitglied des Daten-Repositoriums Dryad geworden. Auf der Internetplattform werden Forschungsdaten, die wissenschaftlichen Publikationen zugrunde liegen, zitierfähig veröffentlicht. Die ZB MED übernimmt darüber hinaus für zwei Jahre die Kosten für den Datenupload bei Dryad für Autorinnen und Autoren, die auf der Open-Access-Plattform German Medical Science (gms) publizieren.

Die ZB MED betreibt gms gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Forscherinnen und Forscher, die ihre Daten auf Dryad veröffentlichen, sichern damit die Sichtbarkeit, die Zitierfähigkeit und die Langzeitarchivierung ihrer Forschungsdaten. Alle dort gespeicherten Datensätze erhalten einen Digital Object Identifier (DOI), einen dauerhaften Identifikator für digitale Objekte. Durch die Nachnutzung von Forschungsdaten erreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darüber hinaus, dass ihre Forschungsergebnisse häufiger zitiert werden.

Die Kooperation der ZB MED mit Dryad bietet Autorinnen und Autoren, die über gms veröffentlichen wollen, viele Vorteile: Sie können die ihren Veröffentlichungen zugrunde liegenden Forschungsdaten auf Dryad veröffentlichen und so einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Durch die wechselseitige Zitierung von Artikel und Forschungsdaten wird die Sichtbarkeit für beide gesteigert. „Mit unserem Dienstleistungsangebot möchten wir erreichen, dass mehr Forschende ihre Ergebnisse und Daten im Internet veröffentlichen“, erklärt Ulrich Korwitz, Direktor der ZB MED. „Denn nur so können wir langfristig die freie Verfügbarkeit von Wissen sicherstellen.“

Hintergrundinformationen: German Medical Science (gms)

German Medical Science ist das interdisziplinäre Portal der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Erstellt in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) bietet es freien Zugang zu hochrangigen und qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln und Kongressveröffentlichungen. Das Portal German Medical Science bietet allen Forschenden aus dem medizinischen Bereich die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen Ergebnisse online im Open Access zu publizieren.

www.egms.de
www.zbmed.de
http://datadryad.org/