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20. Oktober 2026
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In der Ausgabe 08/2026 (Oktober 2026) lesen Sie u.a.:

  • Mehrheit der Jugendlichen befürwortet Social-Media-Verbot
  • Zwischen Überforderung und Verantwortung:
    Was Eltern über die digitale Welt ihrer Kinder wissen und was nicht
  • Der Informationsschock und
    die Zukunft des Bibliotheksberufs
  • Tim Coates analysiert 15 Jahre
    IMLS-Daten zu US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken
  • Was der Clarivate-Bericht 2026 über
    den KI-Stand in Bibliotheken verrät
  • Wie öffentliche Bibliotheken in den USA
    und Kanada mit KI-Policies umgehen
  • Schadet das digitale Ausleihen von Bibliotheken dem Buchmarkt?
  • PEN America dokumentiert eskalierende Zensur in US-amerikanischen
    öffentlichen Bibliotheken
  • Wie sich das Publikationsverhalten wissenschaftlicher Bibliothekar:innen wandelt
  • US-Hochschulbibliotheken fördern zunehmend das Wohlbefinden
    von Studierenden
  • Klage gegen Elsevier auf Rückzug einer Studie geht in Richtung Gerichtsverhandlung
  • Unabhängige Buchläden in Hongkong
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz erwirbt wertvolle Handschrift
aus der Bibliothek von Kloster Himmerod

Das Zisterzienserkloster Himmerod hat wertvolle historische Bestände aus seiner Bibliothek an das Kölner Auktionshaus Venator & Hanstein zur Auktion am 25. September gegeben.

Darunter befindet sich auch eine Handschrift, die ein landesgeschichtlich herausragendes Objekt von besonderer kulturhistorischer Bedeutung darstellt. Es handelt sich bei diesem Objekt um eine Pergamenthandschrift, die Ende des 12. Jahrhunderts entstanden ist und heute die Himmeroder Signatur Hs. 1 trägt. Die Handschrift überliefert einen Kommentar von Petrus Lombardus zu den paulinischen Briefen. Petrus Lombardus war Leiter der Kathedralschule von Notre Dame in Paris und wurde 1159, ein Jahr vor seinem Tod, zum Bischof dieser Stadt gewählt. Hauptwerk von Petrus Lombardus, der mit Bernhard von Clairvaux, dem Gründer des Zisterzienserordens, bekannt war, sind seine Sentenzen, Lehrsätze aus den Werken der Kirchenväter und Kirchenlehrer. Daneben stehen als zweite Säule seine Bibelkommentare, zu denen der hier überlieferte Text gehört.

Dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz ist es im direkten Kontakt und nach intensiven Gesprächen mit dem Kloster gelungen, dass die Handschrift in öffentlichem Besitz und in Rheinland-Pfalz bleiben wird. Dies wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Stiftungen und durch Eigenmittel des Landesbibliothekszentrums.

„Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Handschrift zu erwerben und dadurch ihren Verbleib in Rheinland-Pfalz und in öffentlicher Hand zu erreichen“, erklärt die Leiterin des Landesbibliothekszentrums, Dr. Annette Gerlach.

Bei der Auktion am 25. September 2015 wird sich das Landesbibliothekszentrum auch um die Erwerbung der angebotenen Inkunabeln und Frühdrucke aus der Klosterbibliothek bemühen.

www.lbz-rlp.de