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17. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV) entscheidet sich für Ex Libris Alma

Die Ressourcenmanagementlösung Alma bietet dem Österreichischen Bibliothekenverbund (OBV) innovative Bibliotheksdienste
und eine Plattform für die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Bibliotheken

Die Ex Libris® Group gibt bekannt, dass sich der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) zum Einsatz der Ressourcenmanagementlösung Ex Libris Alma® entschlossen hat. Unter den 14 Mitgliedsbibliotheken, die an der ersten Einführungsphase teilnehmen, sind die Österreichische Nationalbibliothek, die Universität Graz, die Technische Universität Wien, die Universität Innsbruck, die Universität Wien und die WU Wirtschaftsuniversität Wien.

Das gesamte Auswahlverfahren, ein Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung, wurde von 14 Institutionen gemeinsam durchgeführt, wobei die Verfahrensleitung der Österreichische Bibliothekenverbund und Service Gesellschaft mbH (OBVSG) anvertraut wurde. Die beteiligten Institutionen waren: Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service Gesellschaft mbH (OBVSG), Österreichische Nationalbibliothek, Johannes Kepler Universität Linz, Karl-Franzens-Universität Graz, Technische Universität Wien, Universität Innsbruck, Universität Wien, Veterinärmedizinische Universität Wien, WU Wirtschaftsuniversität Wien, Fachhochschule St. Pölten GmbH, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Republik Österreich vertreten durch die Bundesministerin für Bildung und Frauen (Verbund für Bildung und Kultur), Medizinische Universität Wien, Universität Salzburg. Das Projekt zur Implementierung der neuen Software Alma in den Bibliotheken der 14 Auftraggeber beginnt Anfang 2016 und soll 2018 abgeschlossen sein. Danach erhalten die anderen 57 Mitglieder des Verbunds – eines der größten in Europa – die Möglichkeit, Alma einzuführen.  

Mit Alma erhalten diese Bibliotheken eine zukunftsorientierte Lösung für die Verwaltung ihrer elektronischen, digitalen und gedruckten Ressourcen. Das System ist eng mit der Discovery- und Delivery-Lösung Ex Libris® Primo integriert, das der Österreichische Bibliothekenverbund bereits im Jahr 2009 eingeführt hat. Alma ist flexibel und offen und fügt sich daher problemlos in die internen und Drittanbietersysteme ein.  

Nachdem sie 16 Jahre lang das integrierte Bibliothekssystem Ex Libris Aleph zur Pflege des österreichischen Gesamtkatalogs genutzt haben, wollen die OBV-Mitglieder jetzt den Schritt hin zu einer zukunftsorientierten, cloudgestützten Lösung machen, mit der sie ihre elektronischen, digitalen und gedruckten Sammlungen über fortschrittliche, nahtlose Workflows verwalten und analysieren können. „In der Vergangenheit haben wir selbst entwickelte Lösungen zum Übertragen der E-Book-Metadaten in den Gesamtkatalog und eingeschränkte eigenständige Lösungen für elektronische Fachzeitschriften verwendet“, so der OBVSG-Geschäftsführer Wolfgang Hamedinger. „Wir besaßen keine Softwarelösung für unsere elektronischen Ressourcen – und wir mussten mit eingeschränkten Reporting-Möglichkeiten arbeiten.“  

„Mit der Entscheidung für Alma“, fährt er fort, „werden wir eine vollständig integrierte Lösung für die Verwaltung unserer gedruckten, digitalen und elektronischen Medien erhalten, während wir die Vorteile gemeinschaftlicher Netzwerke zur Verbesserung unseres Betriebs und der Workflows für das E-Ressourcen-Netzwerk nutzen können. Außerdem können wir dank der umfangreichen und flexiblen Reporting-Funktionen von Alma Analytics unsere Ressourcen und Dienste besser planen.“  

„Alma ist ein bewährtes System und wir sind davon überzeugt, dass es unsere Mitgliederbibliotheken und die OBVSG über viele Jahre begleiten und die Verbundmitglieder bei der Erfüllung ihrer wichtigsten Aufgaben unterstützen wird: der Kooperation zur Bereitstellung qualitativ hochwertiger Ressourcen sowie der Entwicklung neuer Sammlungen und Dienste für unsere Nutzer“, so Herr Hamedinger.  

„Wir freuen uns sehr, den OBV in der Alma-Community begrüßen zu dürfen“, so Ofer Mosseri, VP und General Manager von Ex Libris Europe. „Dank des strengen Auswahlprozesses des OBV konnten wir zeigen, dass Alma die perfekte Lösung für kooperative Netzwerke sowie für Verbünde und deren Mitgliederinstitutionen ist. Wir freuen uns sehr auf die fortwährende Kooperation mit dem OBV und seinen Mitgliedern und darauf, sie in den kommenden Jahren bei der bestmöglichen Nutzung von Alma und Primo zu unterstützen.“