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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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17. Februar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Ein starkes Urheberrecht für kulturelle Vielfalt

Forderung nach klaren gesetzgeberischen Zeichen von Bundesregierung

Der Appell für ein starkes, durchsetzbares Urheberrecht für Autoren und Verleger gleichermaßen steht im Mittelpunkt der Münchner Erklärung, die auf der Jahrestagung der Publikumsverlage heute in München verabschiedet wurde. Gastrednerin im Literaturhaus war Kulturstaatsministerin Monika Grütters. „Nur mit einem starken Urheberrecht kann die einmalige kulturelle Vielfalt unserer literarischen Landschaft gewährleistet werden“, sagt René Strien, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. „Die Bundesregierung soll deshalb ein klares gesetzgeberisches Zeichen setzen, das ihren politischen Willen unterstreicht, weiterhin am bestehenden erfolgreichen System der Verwertungsgesellschaften festzuhalten. Wir fordern Kulturstaatsministerin Monika Grütters  auf, sich dafür bei ihren Kolleginnen und Kollegen im Kabinett mit aller Kraft einzusetzen“, so Strien.

„Wir schätzen und schützen die kulturelle Vielfalt in Deutschland, zu der auch und gerade die Publikumsverlage einen unverzichtbaren Beitrag leisten! Dass wir in Deutschland eine der lebendigsten und facettenreichsten Verlagslandschaften der Welt haben, dass wir Bücher so vieler Autorinnen und Autoren haben, die dem Ruf Deutschlands als Land der Dichter und Denker alle Ehre machen, dass unser Buchmarkt mit zu den größten der Welt zählt, dass wir bei der Gesamtzahl der Veröffentlichungen zur Spitzengruppe gehören und bei der Titel-Zahl pro Kopf zu den Top Ten weltweit – all das ist nicht zuletzt das Verdienst der Publikumsverlage“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. „Die Wertschätzung für die Vielfalt, die wir auch der Arbeit der Verlage verdanken, ist nicht zuletzt Teil unseres Demokratieverständnisses. Wir brauchen Querdenker und Freigeister, wir brauchen unbequeme Schriftsteller und mutige Verleger! Sie sind ein Stachel im Fleisch unserer Gesellschaft, der verhindert, dass intellektuelle Trägheit, argumentative Phantasielosigkeit und politische Bequemlichkeit unsere Demokratie einschläfern.“

Zur Jahrestagung trafen sich im Münchner Literaturhaus knapp 200 Verlegerinnen und Verleger der wichtigsten deutschen Belletristik- und Sachbuchverlage. Prominente Gäste waren außer Kulturstaatsministerin Monika Grütters  Peer Steinbrück (SPD) und die Bestseller-Autorin Nina George.

Münchner Erklärung im Wortlaut