12. April 2021
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In der Ausgabe
2/2021 (März 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Hohe Präferenz für Gold-Open-Access unter Forschenden
  • Eine Krise ist nur eine gut getarnte Chance
  • Offene Forschungs­daten führen zu mehr Zitierungen
  • Big Data und Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die PEST-Analyse als Entscheidungs­grundlage für die Entwicklung einer Bibliotheks­strategie
  • Sind Influencer die neuen Infoprofis?
u.v.m.
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Ausgabe 2 / 2021

LANDESKUNDE

  • China erfindet sich neu – und verändert die Welt?
  • Der Zauber Indiens
  • Über „Duftende Imperien“ und Russlands Träume von Freiheit und von Amerika
  • Indonesien – die große Unbekannte

VOLKSWIRTSCHAFT

  • Die Stunde der Ökonomen
  • Mehr aus Weniger
  • Atlas der Weltwirtschaft

RECHT

  • Umwelt- und Planungsrecht
  • Bank- und Kapitalmarktrecht
  • Infektionsschutzrecht
  • Neuerscheinungen im Religions- und Religionsverfassungsrecht
  • Rechtsgeschichte

DATENBANKEN

KULTURGESCHICHTE

uvm

Isabella Peters Mitglied der EU-Expertenkommission „Expert Group on Altmetrics“

Foto: ZBW
ZBW-Forscherin Isabella Peters

ZBW-Forscherin Isabella Peters berufen in die hochrangige EU-Expertengruppe „Expert Group on Altmetrics“ – Expertengremium berät Europäische Kommission hinsichtlich alternativer Indikatoren und Verfahren zur Bewertung von Forschungsleistungen.

Isabella Peters ist von der Europäischen Kommission ernannt als eins von sechs Mitgliedern der High Level Expert Group "Expert Group on Altmetrics“. Diese Expertengruppe wurde berufen durch die Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Die EU-Expertenkommission soll Vorschläge erarbeiten für ein alternatives Bewertungssystem wissenschaftlicher Arbeit jenseits des quantitativen zitationsbasierten Impact Faktors. Isabella Peters, die sich primär mit Science 2.0 befasst, ist Wissenschaftlerin an der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Professorin für Web Science an der Universität Kiel.

Der Journal Impact Factor, der angibt, wie oft im vergangenen Jahr ein Artikel aus den beiden vorangegangenen Jahren durchschnittlich zitiert wurde, ist derzeit die Standardwährung in der Wissenschaft. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Wissenschaft etablieren sich alternative Metriken, wie beispielsweise verschiedene Arten von Online-Shares, Web-Erwähnungen der eigenen Forschungsarbeit in sozialen Netzwerken oder in der Wikipedia oder Lesezeichen in Mendeley.

Die EU-Expertenkommission um Isabella Peters soll nun im Kontext von Science 2.0 das gesamte Forschungsbewertungssystem kritisch in den Blick nehmen und Vorschläge erarbeiten, welche alternativen Messindikatoren quantitative zitationsbasierte Indikatoren wie den Journal Impact Factor ergänzen und gegebenenfalls sogar ersetzen können.

Die hochrangige Expertengruppe „Expert Group on Altmetrics“ besteht aus sechs Expert/inn/en auf den Gebieten Informationswissenschaft, Social Computing, Politikwissenschaft, Informatik, Szientometrie und Web Science. Neben Isabella Peters sind weitere Mitglieder James Wilsdon, University of Sussex, UK, Paul Wouters, Leiden University, Niederlande, Robert Frodeman, University of North Texas, USA, Judit Bar-Ilan, Bar-Ilan University, Israel, und Elisabet Lex, Graz University of Technology.

www.zbw.eu