17. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

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Bibliotheken fordern Investitionen für Zukunftsfähigkeit

Aktueller „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2017/18“ erschienen

Berlin – Trotz wachsender Aufgaben und steigender Besucherzahlen stagnieren die Budgets vieler Öffentlicher Bibliotheken nach jahrelangen drastischen Sparmaßnahmen. Dabei erfordern die digitale Transformation und die gegenwärtigen gesellschafts-, kultur- und bildungspolitischen Herausforderungen dringend Investitionen: in die Weiterbildung des Personals, die Steigerung der Aufenthaltsqualität, für die Schaffung von spezifischen Angeboten für unterschiedlichste Zielgruppen sowie den Ausbau digitaler Services. In seinem neuen „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ fordert der Deutsche Bibliotheksverband daher, deutlich mehr Ressourcen in die Zukunftsfähigkeit der Bibliotheken zu investieren.

Mit dem seit 2010 jährlich veröffentlichten „Bericht zur Lage der Bibliotheken“ informiert der Deutsche Bibliotheksverband sowohl politische Entscheidungsträger als auch die Öffentlichkeit über die Leistungen und die Arbeitsbedingungen der Bibliotheken und formuliert entsprechende bibliothekspolitische Forderungen. Zentrales Anliegen des Verbandes ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern den bestmöglichen Zugang zu zeitgemäßen Bibliotheksangeboten zu verschaffen. Dazu setzt er sich für die Sicherung und Optimierung des rechtlichen und finanziellen Rahmens für die Arbeit von Bibliotheken ein.

Konkrete Forderungen des aktuellen Berichts sind die gesetzliche Regelung  des Verleihs von E-Books, die Finanzierung einer flächendeckenden digitalen Ausstattung für Öffentliche Bibliotheken und die bessere Nutzung des Potenzials der Bibliotheken für die Intensivierung von politischer Bildung. Weiterhin werden gefordert: Die verlässliche und dauerhafte Finanzierung einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur, ein koordiniertes Vorgehen für Open Access sowie die Verabschiedung von Bibliotheksgesetzen in 11 weiteren Bundesländern.

„Mehr denn je stehen Bibliotheken im digitalen Zeitalter als Agenten zur Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz  für das Grundrecht auf Information, für Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Darüber hinaus sind sie unverzichtbar für die Unterstützung von Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie von Forschung und Lehre, für Leseförderung und auch für sinnvolle Freizeitgestaltung“ so Barbara Lison, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes. „Allerdings erfordern diese Aufgaben im digitalen Zeitalter neue Maßnahmen und Vorgehensweisen. Die Bibliotheken fordern daher von Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftspolitikern, dafür die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen und die notwendigen Innovationen zu fördern.“ So Lison weiter.

http://www.bibliotheksverband.de
http://www.bibliotheksportal.de