23. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Dissertationsbezogene Forschungsdaten –
Sammlung in der Deutschen Nationalbibliothek

Mit der „Policy für dissertationsbezogene Forschungsdaten“ definiert die Deutsche Nationalbibliothek erstmals ihre Zuständigkeit für Forschungsdaten im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Daten, die erkennbar zu einer sammelpflichtigen Publikation gehören, also als Teil einer Dissertation publizierte Forschungsdaten, unterliegen dem Sammelauftrag der Deutschen Nationalbibliothek. Je nach Wissenschaftsdisziplin kann es sich dabei um Messdaten, Beobachtungsdaten, Umfrageergebnisse oder andere Arten von Daten handeln. Selbstständige Datenpublikationen sind durch die Pflichtablieferungsverordnung vom Sammelauftrag ausgenommen.

Im Projekt Elektronische Dissertationen Plus (eDissPlus), das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, arbeitet die Deutsche Nationalbibliothek mit der Humboldt-Universität zu Berlin als Projektpartner zusammen. Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt sind Sammelrichtlinien, Publikations- und Ablieferungsprozesse für unselbständig publizierte Forschungsdaten am Beispiel von Dissertationen. Ein wichtiges Ergebnis dieses Projektes ist die „Policy für dissertationsbezogene Forschungsdaten“.

Öffentlich zugängliche Forschungsdaten, die für eine Dissertation generiert wurden und für das Verständnis der darin enthaltenen Forschungsergebnisse unverzichtbar sind, werden zukünftig mit der ablieferungspflichtigen Veröffentlichung übernommen und langzeitarchiviert. Die Daten werden getrennt verzeichnet, dabei jedoch als Teil der Dissertation selbst betrachtet und über Katalogeinträge direkt mit ihr verknüpft. Über die Unverzichtbarkeit von Forschungsdaten entscheiden die Promovierenden selbst.

Die Deutsche Nationalbibliothek unterstützt zudem einen verteilten Archivierungsansatz. Daten können auch auf Repositorien verbleiben, die im Sinne der Langzeitarchivierung vertrauenswürdig sind. Prozesse und Kriterien, die aus dieser Policy resultieren, werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Policy der Deutschen Nationalbibliothek für dissertationsbezogene Forschungsdaten: http://d-nb.info/114060242X/34