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31. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

De Gruyter übernimmt Deutschen Kunstverlag

DKV soll als Imprint weiterleben und gestärkt werden

De Gruyter übernimmt zum 1. Januar 2018 den in Berlin und München ansässigen Deutschen Kunstverlag (DKV). Die renommierte Marke lebt als Imprint bei De Gruyter weiter.

Das DKV-Programm umfasst alle Bereiche der Kunst, Architektur, Fotografie, Denkmalpflege, Archäologie, des Designs und Kunsthandwerks und ergänzt und stärkt die Bereiche Kunst, Architektur, Landschaftsgestaltung und Design im Programm von De Gruyter und seinen Imprints. Des Weiteren publiziert DKV Ausstellungskataloge, Dissertationen, Jahrbücher, Kunst- und Museumsführer sowie Monographien.

Das Gesamtprogramm von DKV umfasst rund 800 lieferbare Buchtitel in den Publikationssprachen Deutsch und Englisch und auch drei Fachzeitschriften in den Bereichen Architektur, Denkmalpflege und Kunstgeschichte. Zu den wichtigsten wissenschaftliche Reihen gehören die „Italienischen Forschungen des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut“, die „Passagen / Passages“ des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und die „Kunstwissenschaftlichen Studien“. Mit wichtigen, regelmäßig erscheinenden Standardwerken wie dem „Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler“ von Georg Dehio, kurz Dehio-Handbuch, und dem „Karl Friedrich Schinkel Lebenswerk“, setzt der Deutsche Kunstverlag früheste und traditionsreiche Publikationsreihen bis heute fort.

Einem reichen Fundus an fotografischem Material verdankt der Deutsche Kunstverlag seinen Ursprung. Auf Anregung des Preußischen Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung wurde der Verlag am 4. Juli 1921 in Berlin gegründet. Gesellschafter waren u. a. der Insel-Verlag, die Deutsche Verlagsanstalt und Walter de Gruyter. Ausgang der Publikationstätigkeit war der Auftrag, die Bestände der ehemaligen Königlich Preußischen Messbildanstalt zu verwalten, weshalb schon früh die fotografische Kunsttopografie einen Schwerpunkt bildete.

„Wir sind erfreut, dass wir die Zukunft gemeinsam innerhalb eines gleichgesinnten Verlages gestalten werden“, sagt Stephanie Ecker, Geschäftsführerin des Deutschen Kunstverlages, und erläutert: „Da die Programme der beiden Verlage sehr komplementär sind, können wir sicher sein, dass unsere gemeinsame Stärke nicht nur hohe Qualität und wirtschaftliche Sicherheit, sondern auch ein besseres, tieferes Programm und die besten Bedingungen für anhaltenden Erfolg in einem zunehmend internationalen wie digitalen Umfeld garantiert“.

Stephanie Ecker wird nach Zusammenführung der Verlagsteile sowohl ihr ursprüngliches Programm als auch das kunstgeschichtliche Programm von De Gruyter leiten.

„Der Zukauf des Deutschen Kunstverlages bereichert das gemeinsame Programm in der Kunst, der Kunstgeschichte und der Architektur. Die exzellenten Inhalte, auf manche wir auch etwas eifersüchtig waren, kommen nun mit unseren zusammen. Wir werden sie nicht nur pflegen, sondern auch mit den Herausgeberinnen und Herausgebern weiterentwickeln“, sagt Dr. Anke Beck, Geschäftsführerin bei De Gruyter. „Uns gelingt durch die Zusammenlegung der Programmteile nicht nur ein weiterer, strategisch wichtiger Ausbau und auch neue Tiefe im Programm, sondern überdies ein Zuwachs an Kompetenz und Know-how durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen, die unser Haus bereichern werden und darüber hinaus unsere bestehenden Programme weiterentwickeln und vorantreiben können. Ich freue mich deshalb, Stephanie Ecker als Kollegin bei De Gruyter gewonnen zu haben.“

De Gruyter wird in die weitere Digitalisierung des Programms investieren und die guten Beziehungen zu internationalen Institutionen ausbauen. Die DKV-Standorte in Berlin und München bleiben bis auf Weiteres bestehen.

www.degruyter.com