4. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Springer Nature rollt neuen Forschungsdatenservice aus

Mit den neu ausgerollten Research Data Services stellt Springer Nature Forschern ein effektives Tool zur Seite, mit dem sie Daten teilen und managen können. Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase steht Institutionen und Forschungsförderern nun ein erweitertes Angebot zur Verfügung. 

Die im Oktober 2017 veröffentlichte Studie State of Open Data 2017 von Digital Sciene zeigt, dass immer mehr Forscher ihre Daten teilen. Sie zeigt aber auch, dass nicht nur Zeitmangel das Archivieren, Publizieren und Teilen von Daten erschwert. Auch mangelndes Wissen zu Datenstandards, fehlende Kenntnisse darüber wie Daten in Repositorien archiviert werden können oder auch Unsicherheiten hinsichtlich der Anforderungen auf Seiten der Förderer und Institutionen erweisen sich als Hindernis. Genau hierfür hat Springer Nature den Research Data Support entwickelt und ausgebaut.

Um das Speichern von Daten in Repositorien zu unterstützen, werden Research Data Editors Metadaten kuratieren und erweitern. Daten werden so besser sichtbar und ihre Weiterverwendung wird vereinfacht – ganz im Sinne der FAIR-Grundsätze (Findable, Accessible, Interoperable and Reusable). Außerdem werden die Editors Autoren dabei helfen, Zusammenfassungen und Erklärungen zur Verfügbarkeit der Daten zu erstellen. Dadurch wird neben der Lesbarkeit auch die Möglichkeit zur Verlinkung und damit die Wahrscheinlichkeit von Zitierung erhöht. Der über Figshare zugängliche Service kann für sämtliche wissenschaftliche Forschungsdaten wie Codes, Videos, Bilder, Texte, verarbeitete und unverarbeitete Daten genutzt werden und das unabhängig davon, ob diese Daten einer Publikation zugeordnet sind oder nicht.

Zusätzlich wird es Webinare, Workshops und Expertenschulungen zu Richtlinien und Best-Practice-Beispielen im Datenmanagement geben.

In Zusammenarbeit mit Institutionen und Wissenschaftsförderern will Springer Nature außerdem eine Erklärung zur Datenverfügbarkeit entwickeln, in die sowohl aktuelle Richtlinien als auch wissenschaftliche Ergebnisse und Entwicklungen einfließen sollen.

Grace Baynes, Data & New Product Development Director der Open Research Gruppe von Springer Nature: „Diese Serviceangebote wurden als direkte Reaktion auf das entwickelt, was uns Förderer und Institutionen erzählt haben und was ihnen Sorgen bereitet. Dazu gehört auch, dass es in der Wissenschaft kaum echte Daten-Expertise gibt. Förderer und Institutionen wollen wie wir eine Kultur des Teilens fördern und gleichzeitig die geltenden Richtlinien zum Austausch von Daten wahren.“

Tim Britton, Managing Director of Open Research bei Springer Nature: „Wir freuen uns, diese neuen Services anbieten und damit eine anerkannte Praxis im Datenmanagement weiter vorantreiben zu können. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Open Data die Wissenschaft darin unterstützen können, die vielfältigen Chancen dieses offenen Zugangs bestmöglich zu nutzen. Für uns ist dies ein weiterer spannender Schritt von Open Access hin zu Open Research.“

springernature.com