26. Februar 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
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  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
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  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
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  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

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Hohe Auszeichnung

Prof. Dr. Sören Auer erhält renommierten ERC Consolidator Grant

Direktor der TIB erhält zwei Millionen Euro für sein Forschungsprojekt zu wissensbasierten Informationsflüssen

© TIB/C. Behrens
Prof. Dr. Sören Auer

Prof. Dr. Sören Auer, Direktor der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Professor für Data Science & Digital Libraries an der Leibniz Universität Hannover, erhält einen der renommierten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC).

Für seine Forschungsarbeit mit dem Thema „ScienceGraph – Knowledge Graph based Representation, Augmentation and Exploration of Scholarly Communication“ stellt die Europäische Union Auer in den kommenden fünf Jahren zwei Millionen Euro zur Verfügung. Das Projekt wird im Joint Lab „Data Science & Open Knowledge“ von der TIB und dem Forschungszentrum L3S der Leibniz Universität angesiedelt sein.

Revolutionierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit

Wie kann der Umgang mit Informationen, Daten und Wissen verbessert und effektiver gestaltet werden? Wie können Wissen und Informationen angesichts des enormen technologischen Fortschritts digital vernetzt werden, um sie künftig besser maschinell nutzbar zu machen? Wie kann der Wandel von dokumentenzentriertem Wissensaustausch in Wissenschaft und Forschung hin zu stärker wissensbasierten Informationsflüssen erfolgen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Auer und sein Team an der TIB und dem Forschungszentrum L3S in Hannover.

„Wissensaustausch in der Forschung erfolgt heutzutage noch immer über Dokumente. Genau genommen hat sich die Art und Weise, wie wissenschaftliche Erkenntnisse weitergegeben werden, seit Jahrhunderten nicht grundlegend verändert. Und das, obwohl wir ein immer schnelleres Tempo bei der Entwicklung von neuen digitalen Technologien erleben“, so Auer. „Mit der Anerkennung des ERC haben wir nun die Möglichkeit, unsere Forschungen zu einem stärker bedeutungsorientierten Wissensaustausch durch semantische Datenbanken, sogenannte Wissensgraphen, zu intensivieren, und damit Forschung effektiver zu gestalten und in das Zeitalter der Digitalisierung zu führen“, freut sich Auer.

Die von der Europäischen Union mit einer Gesamtsumme von 573 Millionen Euro finanzierten Wissenschaftspreise sollen Spitzenwissenschaftler bei ihren visionären Grundlagenforschungen unterstützen. 2018 wurden europaweit 291 der prestigeträchtigen ERC Consolidator Grants vergeben. Bei 2.389 Bewerbungen entspricht dies einer Erfolgsquote von lediglich zwölf Prozent.

Weiterführende Informationen zu Vorarbeiten zum Forschungsprojekt finden sich unter http://tib.eu/thq7 und http://projects.tib.eu/orkg.