2. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
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  • Hannoverscher Anzeiger

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    Japan

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BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Deutscher Bibliotheksverband wirbt zu Beginn der neuen Wahlperiode
bei EU Abgeordneten für bibliothekspolitische Belange

Am 8. und 9. Oktober trafen Vertreter*innen des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) die EU Abgeordneten Sabine Verheyen (CDU), Dennis Radtke (CDU), Petra Kammerevert (SPD) und Martina Michels (Die Linke). Bei den Gesprächen ging es neben der EU-Kultur- und Bildungsförderung u.a. um die Vernetzung der National- und Staatsbibliotheken, Fragen zu Open Access sowie um Möglichkeiten der europäische Unterstützung für Öffentliche Bibliotheken und die mögliche Weiterführung der vielgenutzten Wifi4EU-Initiative gehen.

Die Gespräche, an denen Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des dbv, und Barbara Schleihagen, Bundesgeschäftsführerin, teilnahmen, fanden im Rahmen der interaktiven Ausstellung „Generation Code: Born at the Library“ im EU Parlament statt. Ausgangspunkt der Gespräche waren „Wahlprüfsteine“ des Internationalen Bibliotheksverbandes IFLA zur Europawahl. Im Vorfeld der Europawahlen hatte der dbv damit die EU Abgeordneten befragt, wie sie sich in der kommenden Wahlperiode für die Belange der Bibliotheken einsetzen werden.

Im Gespräch mit Sabine Verheyen, Vorsitzende des EU Parlamentsausschusses für Kultur und Bildung, warb der dbv für eine stärkere Rolle der Bibliotheken in den zukünftigen EU Strategien und Programmen im bildungs- und kulturpolitischen Bereich. Zugleich sprach der dbv sie auf die vieldiskutierte Frage an, wo im Ressorttitel bei der zukünftigen Kommissarin für Jugend und Innovation die Kultur und Bildung bleibt. Auch weitere Vernetzungsmöglichkeiten der europäischen Bibliotheken untereinander und die Unterstützungsmöglichkeiten für Öffentliche Bibliotheken wurden diskutiert.

Mit Petra Kammerevert (SPD), die sich als Mitglied der von Public Libriaries 2020 vor einigen Jahren ins Leben gerufenen „Library Lovers Group“ für Bibliotheken engagiert, sprach der dbv u.a. über die EU Fördermittelprogramme Kreatives Europa und Horizont Europa, und forderte, dass diese auch in Zukunft für Bibliotheken relevant und zugänglich bleiben. Mit Martina Michels (Die Linke) tauschte sich der dbv über die Umsetzung des EU Urheberrechts im Sinne der Unterstützung von Bildung und Wissenschaft aus. Im Gespräch mit Dennis Radtke (CDU), der ebenfalls Mitglied der „Library Lovers Group“ ist, ging es um die Sonntagsöffnung für Bibliotheken und die mögliche Weiterführung der vielgenutzten Wifi4EU-Initiative, durch welche öffentliche Räume wie Bibliotheken hochwertigen Internetzugang erhalten können.

Im Anschluss an die Gespräche sagte Prof. Dr. Andreas Degkwitz: „Nach der Europawahl und vor Antritt der neuen EU Kommission ist ein besonders guter Zeitpunkt, Europaabgeordnete für bibliothekspolitische Themen zu sensibilisieren. Für die Bibliotheken sind eine Reihe von EU Resorts relevant: Bildung, Forschung, Kultur und Digitalisierung. Wir sind sehr zufrieden mit den heutigen Gesprächen und hoffen, dass die Bibliotheken in den neuen EU Programmen und Strategien die Wertschätzung finden, die ihnen zusteht.“

Die Vorsitzende des EU Parlamentsausschusses für Kultur und Bildung, Sabine Verheyen, sagte: „Bibliotheken übernehmen vielseitige gesellschaftspolitische Aufgaben. Sie tragen u.a. durch die Bereitstellung von Informationen, die Vermittlung von Lese-und Informationskompetenz, und als niederschwelliger und für jedermann zugänglicher Ort in bedeutendem Maße zur gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung bei. Um neben gesellschaftlicher und sozialer Teilhabe auch die digitale Teilhabe zu ermöglichen, müssen Bibliotheken in ihrer Arbeit noch besser unterstützt werden. Bibliotheken sollen deshalb in den neuen EU Strategien und Programmen Beachtung finden und die notwendigen finanziellen Mittel erhalten, um ihrer Rolle auch weiterhin gerecht werden zu können.“

http://meplibrarygroup.eu/