22. Juni 2021
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In der Ausgabe 4/2021 (Juni 2021) lesen Sie u.a.:

  • Zum Nutzen von Big Deals
  • Verändert sich der Publikationsprozess bei den Megajournals?
  • Neue Ansätze zur Informations­kompetenzvermittlung
  • Außen- und Selbstwahrnehmung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren als wichtiges Steuerungsinstrument
  • Die Folgen des Wissenschaftstracking – unbekannt, aber nicht ungefährlich
  • Best Practices für den Umgang mit dem Coronavirus in Bibliotheken
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 3 / 2021

IM FOKUS
Über das Sterben reden

  • Dr. Henning Scherf im Gespräch
  • Eine Buchauswahl zum Thema

LANDESKUNDE
Indien: Geschichte und Gegenwart

KUNST | BIOGRAFIEN
Malerinnen: Talent ist keine Frage des Geschlechts

BETRIEBSWIRTSCHAFT
„Leadership“ ist hip

RECHT
Steuerrecht | Umwelt- und Planungsrecht | Kommentare zum Bürgerlichen Recht | Strafrecht | Juristendeutsch? | Rechtsgeschichten

uvm

Knowledge Unlatched präsentiert Open Access Heroes 2020

Knowledge Unlatched (KU), die internationale Initiative für Open Access (OA), hat die Nutzung von Open-Access-Titeln durch ihre Sammlungen erhöht hat. Im Jahr 2019 ist die Zahl der gesamten Interaktionen (Downloads und Views) um 50 Prozent auf mehr als drei Millionen und durchschnittlich 1.900 pro Titel (insgesamt 1.559 Unikate) gestiegen. Im Jahr 2018 lag der Durchschnitt bei 1.800 pro Titel (1.112 Einzeltitel), so dass auch auf der Ebene der Einzeltitel die Interaktionen zunehmen. Diese Titel wurden in mehr als 200 Ländern heruntergeladen und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt.

„KU ist bestrebt, nicht nur die Anzahl der Titel zu erhöhen, die als Open Access eingestuft werden, sondern durch die Überprüfung der Auswirkungen können wir auch beurteilen, ob wir die Leser online erreichen“, sagt Dr. Sven Fund, Managing Director von KU. „Wir freuen uns, dass wir mit einem wachsenden Korpus von Titeln die Relevanz aufrechterhalten können, angetrieben von einer sehr unterstützenden internationalen Gemeinschaft.“

Der Titel mit den meisten Interaktionen im Jahr 2019 war Ralph Schroeders Sozialtheorie des Internets (UCL Press), gefolgt von William A. Pelz' A People's History of Modern Europe (Pluto Press) und Heike Pauls The Myths That Made America (Transcript). Die akademische Institution mit den meisten Nutzerinteraktionen im Jahr 2019 war Johns Hopkins University in New York, dicht gefolgt von der Freien Universität Berlin.

Zu den Ländern mit der weiterhin höchsten Nutzung von Open-Access-Büchern gehören die Vereinigten Staaten (1.000.000 Interaktionen), Großbritannien (220.000 Interaktionen), Deutschland (150.000 Interaktionen), Frankreich (100.000 Interaktionen) und Kanada (85.000 Interaktionen).

Die Ergebnisse der diesjährigen Bewertung der OA-Nutzung basieren auf den Daten, die von verschiedenen Hosting-Plattformen, darunter OAPEN, JSTOR und Project MUSE, konsolidiert wurden. Mit der Einführung der Open Research Library Anfang 2020 - die von Bibliotheken weltweit über verschiedene Recherchedienste indiziert werden wird - wird KU in Zukunft noch mehr Nutzungsdaten austauschen können.

Eine Infografik, die alle Nutzungsdaten an einem Ort präsentiert, kann auf der Website der KU kostenlos heruntergeladen werden.

www.knowledgeunlatched.org