2. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Coronavirus – WIR STARTEN DIGITAL!

Die zwanzig staatlichen niedersächsischen Hochschulen starten das Sommersemester 2020 digital. Sie bündeln ihre vorhandenen E-Learning-Kompetenzen und bauen diese erheblich aus. Dabei kann an die niedersächsische Digitalisierungsoffensive angeknüpft werden. Lehrveranstaltungen werden verstärkt online angeboten. Für Seminare stehen neue Diskussionsforen zur Verfügung. Prüfungen können z.T. per Skype durchgeführt werden. Lehrmaterialien sind in Datenbanken abrufbar. Das Sommersemester 2020 findet, wo immer es möglich ist, überwiegend digital statt. Die Hochschulen für angewandten Wissenschaften haben damit bereits begonnen, die Universitäten folgen wie geplant nach Ostern.

Natürlich sind diese Maßnahmen Teil eines Krisenmanagements, das angesichts der Covid19-Pandemie alle Länder erfasst. Auch die niedersächsischen Hochschulen mit ihren rund 210.000 Studierenden und mit mehr als 40.000 Beschäftigten arbeiten im Krisenmodus – aber wir arbeiten! Land und Bund unterstützen in dieser Situation auch uns.

Jede Hochschule, jeder Studiengang und jedes Forschungsprojekt zeichnet sich durch spezifische Bedingungen aus. Deshalb organisiert jede Hochschule eigenverantwortlich und unter Beachtung ihrer Besonderheiten das Sommersemester: Medizin wird anders gelehrt und studiert als das Lehramt, die Ingenieurwissenschaften anders als Musik, das Geschichtsstudium unterscheidet sich von dem der Psychologie, Biologie und Germanistik benötigen verschiedene Unterrichtsformen, aber eines ist allen gemeinsam: Lehrende und Lernende bilden eine Gemeinschaft. Auch in der Krise gestalten wir diese Gemeinschaft, um die wissenschaftliche Leistungskraft unseres Landes zu sichern. Wir kümmern uns um unsere Studierenden, und deshalb starten wir digital!

Die Krise zwingt zu verstärkten Anstrengungen im digitalen Bereich. Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen hat deshalb dem Wissenschaftsministerium heute ein Programm zum Ausbau der Informations-Infrastruktur vorgeschlagen, das Sofortmaßnahmen für das Jahr 2020 und ein Anschlussprogramm bis 2025 umfasst. Aktuell brauchen die Hochschulen einen deutlichen Ausbau ihrer lokalen Lern- und Contentmanagementsysteme, Softwarelizenzen und mehr IT-Beratung für die Studierenden und das Lehrpersonal. Neben dem lokalen IT-Ausbau, bei dem die Besonderheiten jeder Hochschule im Zentrum stehen, müssen ergänzend gemeinsame Daten- und Rechendienste geschaffen werden. Ziel ist hier die Einrichtung eines Landeswissenschaftsnetzes, der die einzelnen Hochschulen miteinander verbindet.

Das Sommersemester 2020 findet unter erschwerten Bedingungen statt. Aber es gibt für uns Hochschulen keine Pause, denn eines lehrt die Corona-Krise: ohne wissenschaftliche Forschung, ohne wissenschaftlich ausgebildetes Personal, ohne funktionierende wissenschaftliche Einrichtungen wären wir alle nur noch Opfer der Pandemie. Gerade deshalb stehen wir in der Pflicht: für 210.000 Studierende, für 40.000 Beschäftigte, für 20 funktionsfähige Hochschulen, ohne deren Arbeit Niedersachsen keine Zukunft hätte.

www.lhk-niedersachsen.de