6. März 2021
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In der Ausgabe
10/2020 - 1/2021 (Jan./Feb. 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Vergleichsstudie zu Abstract-Datenbanken
  • Untersuchung zur bibliothekarischen Berufspraxis in Deutschland
  • Eine neue Generation von Metadaten für Bibliotheken wird gesucht
  • Künstliche Intelligenz aus der Sicht von Informationsfachleuten
  • It was twenty years ago... Happy Birthday, Wikipedia!
  • Zurückgezogene wissenschaftliche Arbeiten leben häufig weiter
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 1 / 2021

RECHT

  • Covid-19-Pandemie im Spiegel juristischer Fachliteratur
  • Pandemiestrafrecht
  • Arbeitsrecht

ZEITGESCHICHTE

  • Fritz Bauer und Achtundsechzig
  • Josef Wirmer – Die Wiederherstellung der Herrschaft des Rechts

MEDIEN | ZEITUNGEN

  • Neue Zürcher Zeitung
  • Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Hannoverscher Anzeiger

LANDESKUNDE

    Japan

VERLAGE

  • Schott Music Group
  • S. Fischer
  • 75 Jahre Evangelische Verlagsanstalt

BUCH- UND BIBLIOTHEKSWISSENSCHAFTEN

uvm

Börsenverein zum Deutschen Verlagspreis:
„Wichtige Anerkennung in unsicheren Zeiten“

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat heute die Preisträger*innen des zweiten Deutschen Verlagspreises bekanntgegeben. Als Partner des Preises beglückwünscht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels die prämierten Verlage zu der Auszeichnung. Durch die Coronakrise befinden sich viele Verlage aktuell in einer kritischen Lage und sind auf Förderung angewiesen.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins: „Verlage tragen mit ihren Programmen maßgeblich zum Gelingen einer offenen und demokratischen Gesellschaft bei: Mehr denn je brauchen wir in unsicheren Zeiten solide recherchierte und differenzierte Informationen. Verlage ordnen gemeinsam mit Autor*innen Diskurse und Hintergründe ein und geben Orientierung. Sie erlauben uns mit ihren Büchern, in inspirierende Geschichten einzutauchen und neue Sichtweisen einzunehmen. Wir gratulieren den Preisträger*innen dieses Jahres, die mit ihrer Arbeit die kulturelle Vielfalt und die demokratische Auseinandersetzung bereichern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters danken wir für diese wichtige Auszeichnung, mit der sie ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung der Verlage in unserer Gesellschaft setzt. Diese Anerkennung drückt sich auch in dem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Preisgeld aus.”

Die Coronakrise trifft die Verlage in Deutschland hart. Die wochenlangen Buchhandlungsschließungen und der Ausfall von Veranstaltungen, Lesungen und Messen führen zu Umsatzeinbußen und unsicheren Perspektiven. „Die Förderungen für einzelne Verlage sind wichtig, sie werden dennoch nicht ausreichen, um das filigrane Netz der deutschen Verlage, das in seiner Qualität und Vielfalt weltweit vorbildlich ist, zu sichern. Aufgrund der geringen Umsatzrenditen haben die meisten Unternehmen der Buchbranche nur sehr dünne oder gar keine Finanzpolster. Unabhängig von der Coronakrise muss es langfristig darum gehen, Verlage auch strukturell zu fördern. Darüber hinaus ist es jetzt dringend notwendig, dass die Bundesregierung es, wie schon mehrfach angekündigt, Verlagen zügig gesetzlich ermöglicht, wieder an den Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften beteiligt zu werden. Die Verlage müssen seit vier Jahren auf diese wichtigen Einnahmen verzichten und können angesichts der sich zuspitzenden wirtschaftlichen Lage nicht mehr länger darauf warten”, sagt Skipis.

Übersicht der Preisträger*innen des Deutschen Verlagspreises 2020