INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Dirk Wissen
Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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Band 67:
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6. November 2026
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In der Ausgabe 08/2026 (Oktober 2026) lesen Sie u.a.:

  • Mehrheit der Jugendlichen befürwortet Social-Media-Verbot
  • Zwischen Überforderung und Verantwortung:
    Was Eltern über die digitale Welt ihrer Kinder wissen und was nicht
  • Der Informationsschock und
    die Zukunft des Bibliotheksberufs
  • Tim Coates analysiert 15 Jahre
    IMLS-Daten zu US-amerikanischen öffentlichen Bibliotheken
  • Was der Clarivate-Bericht 2026 über
    den KI-Stand in Bibliotheken verrät
  • Wie öffentliche Bibliotheken in den USA
    und Kanada mit KI-Policies umgehen
  • Schadet das digitale Ausleihen von Bibliotheken dem Buchmarkt?
  • PEN America dokumentiert eskalierende Zensur in US-amerikanischen
    öffentlichen Bibliotheken
  • Wie sich das Publikationsverhalten wissenschaftlicher Bibliothekar:innen wandelt
  • US-Hochschulbibliotheken fördern zunehmend das Wohlbefinden
    von Studierenden
  • Klage gegen Elsevier auf Rückzug einer Studie geht in Richtung Gerichtsverhandlung
  • Unabhängige Buchläden in Hongkong
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

KIT wird Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird Zentrum für Nationales Hochleistungsrechnen (NHR). Das hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz heute (13.11.2020) beschlossen – das Gremium koordiniert die Wissenschaftsförderung von Bund und Ländern. Somit werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zukünftig noch gewaltigere Hochleistungsrechner am KIT nutzen können. Mit „HoreKa“ wird hier im Frühjahr 2021 einer der leistungsstärksten Supercomputer Europas stehen. Die NHR-Allianz hat ein Jahresbudget von 62,5 Millionen Euro, ein hoher einstelliger Millionenbetrag geht jährlich ans KIT.

„Baden-Württemberg ist in Sachen Supercomputing europaweit führend und international konkurrenzfähig. Ein Beleg dessen ist auch die heutige Aufnahme des KIT als Zentrum des Nationalen Hochleistungsrechnens. Die Öffentlichkeit darf gespannt sein, zu welch bemerkenswerten Forschungsergebnissen die beeindruckende Rechenleistung und das geballte Methodenwissen am KIT der computergestützten Spitzenforschung verhelfen werden“, so die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer.

Die Bewältigung der Energiewende, die Entwicklung neuer Materialien, die Suche nach den kleinsten Bauteilen unseres Universums oder neuen Therapien für schwere Krankheiten wie Covid-19: Wollen Forscherinnen und Forscher natürliche oder technische Vorgänge in ihrer ganzen Komplexität verstehen, sind sie zunehmend auf Computer mit gewaltiger Rechenleistung angewiesen. „Sei es in der Energie-, Mobilitäts- und Umweltforschung oder Bereichen wie Cybersicherheit und Medizin: In der Wissenschaft fallen heute enorme Datenmengen an. Diese müssen wir nicht nur bewältigen, sondern aktiv nutzen, um die drängenden Herausforderungen unserer Gesellschaft zu meistern“, sagt der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka. „Ich freue mich sehr, dass das KIT mit seiner Erfahrung im Supercomputing nun Standort eines NHR-Zentrums wird.“

Neue Dimensionen bei der Rechenleistung

Der bestehende Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) wird im Sommer 2021 voll einsatzbereit sein und eine Rechenleistung von rund 17 PetaFLOPS erbringen – also etwa 17 Billiarden Rechenoperationen in der Sekunde. Das entspricht der Leistung von mehr als 150 000 Laptops. Mit der Aufnahme des KIT in den NHR-Verbund ist schon jetzt die Finanzierung der Nachfolgesysteme von HoreKa gesichert. „Deren Rechenleistung wird noch in ganz andere Dimensionen vorstoßen“, sagt Professor Martin Frank, Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT. Doch biete das KIT innerhalb der NHR-Allianz viel mehr als bloße Rechenleistung: „Wir wollen insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei unterstützen, schneller und effektiver zu Ergebnissen zu kommen“, so Frank. Um mit einem datenverarbeitenden Kraftpaket wie HoreKa umzugehen, brauche es besonderes Know-how. Hier seien intensive Beratung und engmaschige Betreuung der Nutzerinnen und Nutzer aus der Wissenschaft gefragt. „Unser Schwerpunkt wird also die umfassende Userunterstützung sein.“

https://www.scc.kit.edu/dienste/horeka.php