13. April 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 2/2024 (März 2024) lesen Sie u.a.:

  • „Need to have”
    statt „nice to have”.
    Die Evolution
    der Daten in der Forschungsliteratur
  • Open-Access-Publikationen: Schlüssel zu höheren Zitationsraten
  • Gen Z und Millennials lieben
    digitale Medien UND Bibliotheken
  • Verliert Google seinen Kompass?
    Durch SEO-Spam werden
    Suchmaschinen zum Bingospiel
  • Die Renaissance des gedruckten Buches: Warum physische Bücher in der digitalen Welt relevant bleiben
  • KI-Halluzinationen: Ein Verwirrspiel
  • Die Technologie-Trends des Jahres 2024
  • KI-Policies und Bibliotheken: Ein globaler Überblick und Handlungsempfehlungen
  • Warum Bücherklauen aus der Mode gekommen ist
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Fördermittel für Jüdische Studien und Israel-Studien
Forschungsservices an der Universitätsbibliothek
Johann Christian Senckenberg werden ausgebaut

FRANKFURT. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Fachinformationsdienst (FID) Jüdische Studien für weitere drei Jahre mit 1,6 Mio Euro und sichert damit den Ausbau einer zentralen fachlichen Informationsinfrastruktur für Forschungen zu Judentum und Israel in Geschichte und Gegenwart. Der FID Jüdische Studien wird seit 2016 an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Kooperation mit Professor Dr. Kai Eckert, Hochschule der Medien Stuttgart, aufgebaut und stärkt den Forschungsschwerpunkt Jüdische Studien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Der FID Jüdische Studien richtet sich an Forschende der Judaistik, Jüdischen Theologie, Jüdischen Studien und Israel, an Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen mit einschlägigem Forschungsinteresse, sowie Vertreter*innen fachlich bedeutsamer Sammlungen in Museen, Archiven und Bibliotheken. Er sichert die überregionale Bereitstellung aktueller Fachliteratur und elektronischer Medien und baut hierbei auf der national und international herausragenden Hebraica- und Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek auf. Zu den einschlägigen Ressourcen gehört auch eine der größeren Digitalen Sammlungen in den Jüdischen Studien, die zentrale Texte und Quellen zur jüdischen Geschichte und Kultur der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich macht.

Die FID Jüdische Studien bietet darüber hinaus fachlich zugeschnittene Informations- und Serviceangebote und wird diese im Rahmen der nun bewilligten dritten Förderphase in enger Abstimmung mit Fachwissenschaftler*innen weiterentwickeln. Hierzu zählt der Ausbau des FID-Portals – www.jewishstudies.de – einschließlich des Fachkatalogs Jüdische Studien.

Ein Schwerpunkt des FID bildet die Aufbereitung und Kontextualisierung fachlich relevanter qualitativer Daten und damit verbunden die Bereitstellung von Datenservices für Forschung und Bibliotheken. Hierzu zählt im Besonderen das von Professor Eckert verantwortete Teilprojekt JudaicaLink, das fachlich relevante Datenbestände als Linked Open Data aufbereitet und über einen Wissensgraphen (Knowledge Graph) bereitstellt. JudaicaLink Labs entwickelt darüber hinaus automatisierte Verfahren zur Aufbereitung digitaler Datenbestände. In der dritten Förderphase werden diese forschungsnahe Dienstleistungen für die digitalen Jüdischen Studien weiterentwickelt. Zur Verbesserung der Auffindbarkeit hebräischer Werke in Bibliothekskatalogen hat der FID Jüdische Studien zudem ein Verfahren zur automatischen Anreicherung von transliterierten Titeldaten in Originalschrift entwickelt, für das in Kooperation mit anderen Fachinformationsdiensten ein Nachnutzungskonzept für weitere Sprachen erarbeitet wird.

www.aktuelles.uni-frankfurt.de