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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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25. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Das beste Hamburg-Buch des Jahres: „Eine Stadt wird bunt“

Die Staats- und Universitätsbibliothek hat zum zehnten Mal
den Buchpreis „HamburgLesen“ verliehen

Der Jahrgang war auffallend stark, am Ende war sich die prominent besetzte Jury aber einig: Der Buchpreis HamburgLesen 2022 geht an die Text/Bild-Dokumentation „Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980 – 1999“. Das Herausgeberteam, bestehend aus Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm, nahm den Preis am Abend im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek entgegen. Seit 2013 wird der mit 5.000 Euro dotierte Buchpreis jährlich an einen Titel aus der aktuellen „Jahresproduktion“ vergeben, der sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

HamburgLesen steht unter der Schirmherrschaft der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Die Moderation übernahm Daniel Kaiser, Leiter des Literaturhauses Hamburg. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo InterKlang.

Katharina Fegebank (Wissenschaftssenatorin): „Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, sobald ich die Shortlist des HamburgLesen-Buchpreises sehe. Die Themen sind so abwechslungsreich und so bunt wie unsere Stadt. Den Autor:innen gelingt es auf ganz wunderbare Weise, dieses besondere Hamburg-Gefühl in Bildern und Worten festzuhalten. Damit schaffen sie es, dass Leser:innen von überall auf der Welt durch Bücher nach Hamburg reisen können. Mein herzlicher Dank gilt der Staats- und Universitätsbibliothek, dass sie zum zehnten Mal den Buchpreis HamburgLesen vergibt. Das diesjährige Preisträger-Buch „Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ zieht uns buchstäblich in die Straßen unserer Stadt. Das Werk zeichnet nicht nur die Entwicklung einer Subkultur in Hamburg nach, sondern zeigt uns, wie Menschen ihre Stadt über Jahrzehnte Stück für Stück gestalten und gemeinsam verändern. Bis heute sind die Eindrücke des Graffitis in der Hamburger Stadt- und Kulturlandschaft nicht wegzudenken. Ich gratuliere dem Herausgeber-Team ganz herzlich zu dem verdienten Sieg und hoffe, dass dieses Buch ein großes Publikum finden wird.“

Prof. Robert Zepf (Direktor der SUB): „Unser Buchpreis HamburgLesen 2022 wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Die Shortlist, die von Mitarbeiter:innen der Bibliothek und externen Expert:innen zusammengestellt wurde, passt in ihrer Vielfalt und Qualität wunderbar zu diesem ersten runden Jubiläum. Jedes der nominierten Bücher ist herausragend und lohnt die Lektüre. Die Text/Bild-Dokumentation ,Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980-1999‘ hat die Jury als vielseitig gestaltetes Gesamtkunstwerk auf der Grundlage einer beeindruckenden Rechercheleistung letztlich am meisten überzeugt. Sie ist eine Form moderner Zeitgeschichtsschreibung, die geschickt zwischen der (autobiografischen) Nähe der Herausgebenden zum Thema und einer historisch reflektierten Betrachtung balanciert.“

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann (Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Laudatorin): „Wir sollten die Ausdrücke von Alltagskultur und alltäglichem Leben, von Jugendkultur und diskursiven Lebensweisen nicht nur sehr ernst nehmen, wir sollten sie als Teil unserer Lebenswelt betrachten, sammeln, analysieren und bewahren. Und genau das tut das bemerkenswerte Buch ,Eine Stadt wird bunt‘ – noch dazu schön und anregend und niemals langweilig. Es ist wunderbar!“

Der Preisträger: Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm (Hg.)

EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999.
Hamburg: Double-H Archiv, 2021.

Die Preisverleihung wird am 4.11.2022 ab 17 Uhr live auf http://buchpreis.hamburglesen.de/ übertragen.

Pressefotos (ab ca. 20 Uhr): stabi.hamburg/pressefotos
(Credit: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

Im Blog: https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=34610

Website mit Informationen zur Shortlist und zur Jury: http://buchpreis.hamburglesen.de/