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2. Januar 2026
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In der Ausgabe 9/2025 (Dezember 2025) lesen Sie u.a.:

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  • Warum Antworten und Wissen nicht das Gleiche sind: Wenn KI das Lernen verändert
  • Fachwissen zwischen Vergangenheit
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  • Cambridge-Report fordert neue Ansätze für ein nachhaltiges Open-Research-Ökosystem
  • Wie Verlage und Plattformen
    mit KI gegen Paper Mills vorgehen
  • Bibliotheken retten Leben
  • Aufmerksamkeit von Kindern
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  • Daten oder Untergang: Elsevier-Chef Y.S. Chi über die Zukunft des Publizierens
  • Bibliotheken öffnen ihre Archive
    für das KI-Zeitalter
  • Wenn wir Bücher entwerten,
    entwerten wir die Zukunft
u.v.m.
  fachbuchjournal

„Der Mensch braucht Geschichten.“

Ausstellung zum 100. Geburtstag Otfried Preußlers

Die Staatsbibliothek zu Berlin präsentiert vom 27. Oktober 2023 bis 7. Januar 2024 die Ausstellung „Der Mensch braucht Geschichten. Otfried Preußler zum 100. Geburtstag“ im Stabi Kulturwerk. Ausgehend von Preußlers Nachlass erzählt die Ausstellung die Entstehungsgeschichten von Preußlers Werken und zeichnet den Lebensweg des berühmten Kinderbuchautors als Lehrer, Zeichner und Illustrator nach.

„Die Erzählungen von Otfried Preußler gehören auch 60 Jahre nach ihrem Erscheinen noch zu den Lieblingsbüchern vieler Kinder,“ sagt Carola Pohlmann, Kuratorin der Ausstellung. „Die kleine Hexe, Räuber Hotzenplotz oder das kleine Gespenst sind besonders nahbare Figuren, die man nicht so leicht vergisst und die ähnlich fühlen wie wir selbst.“

Preußler gehört zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern: Seine Werke wurden in mehr als 50 Sprachen übersetzt, die weltweite Gesamtauflage seiner Bücher beträgt rund 50 Millionen Exemplare. Neben Manuskripten und Erstausgaben zeigt die Ausstellung auch persönliche Gegenstände, Originalillustrationen, Bühnenfassungen, Hörspielbearbeitungen und Filmrequisiten. Anhand von Briefen und persönlichen Dokumenten werden wichtige Lebensstationen wie der Zweite Weltkrieg und die anschließende Lagerhaft nachgezeichnet.

Viele Exponate stammen aus dem Nachlass Preußlers, den er noch zu Lebzeiten in insgesamt 134 Umzugskartons an die Staatsbibliothek übergeben hat. Ergänzend werden Stücke aus dem privaten Archiv Otfried Preußlers im Original gezeigt, z.B. Postkarten, die Preußler aus dem Kriegsgefangenenlager an seine Mutter schrieb.

Ein von der Künstlerin und Szenografin Sophie Meyerhoff gestalteter Raum widmet sich Preußlers bekanntestem Werk „Krabat“, das in der Ausstellung intensiv betrachtet wird. Mehr als zehn Jahre arbeitete Preußler an dem sorbischen Sagenstoff, wovon Notizen zu umfangreichen Recherchen, Materialsammlungen und Entwürfen zeugen. Teil der Erstausgabe waren schließlich auch die berühmten Illustrationen von Herbert Holzing, die im Original gezeigt werden.

Begleitet wird die Ausstellung von einer virtuellen Präsentation zum Nachlass
(ab dem 26. Oktober unter https://blog.sbb.berlin/otfried_preussler_100/)
und von einem umfangreichen Begleitprogramm.