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21. August 2026
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In der Ausgabe 06/2026 (August 2026) lesen Sie u.a.:

  • Was Hochschul­bibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen
  • Kinder in der digitalen Welt
  • Metadaten als Infrastruktur
  • Wenn Bots katalogisieren
  • Von Abschlusskleidern bis
    Geisterjagd-Ausrüstung in der
    „Library of Things“ unterwegs
  • Lesen als Infrastrukturaufgabe
  • Wie Jugendliche Social Media
    wirklich erleben
  • Warum KI-Angst beim wissenschaftlichen Schreiben nicht nur schlecht ist
  • Nur jede vierte Universitätsbibliothek veröffentlicht ihre Digital-Preservation-Policy
  • Dua Lipa eröffnet Bibliothek für
    verbotene und zensierte Bücher in Porto
  • Lesen im Zeitalter der Ablenkung
  • Wiley übernimmt Emerald und baut
    KI-relevantes Forschungsportfolio aus
  • KI prägt den Markt für Bibliothekssysteme
  • Hörbuchmarkt wächst weiter,
    KI-Stimmen stoßen auf Vorbehalte
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

ZBW schließt Open-Access-Vereinbarung mit Taylor & Francis
für deutsche Forschungseinrichtungen

Konsortium ermöglicht deutschen Forschenden
Open-Access-Publikationsmöglichkeiten in über 2.000 Zeitschriften

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft hat als Verhandlungs­führer im Rahmen der Initiative Forum 13+ eine wichtige „Read & Publish“-Vereinbarung mit dem Wissenschaftsverlag Taylor & Francis geschlossen. 140 deutsche Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen beteiligen sich ab 2024 an einem Konsortium, das ihren Wissenschaft­ler:innen ermöglicht, ihre Forschung in über 2.000 renommierten Zeitschriften ohne zusätzliche Kosten im Open Access zu publizieren. Das Abkommen kommt insbesondere den Geistes- und Sozialwissenschaften zugute.

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft hat als Verhandlungsführer einer Verhandlungsgruppe im Rahmen von Forum 13+ eine neue „Read & Publish“-Vereinbarung mit dem internationalen Wissenschaftsverlag Taylor & Francis abgeschlossen. Taylor & Francis, als der viertgrößte Wissenschaftsverlag weltweit und mit einer über 200-jährigen akademischen Verlagstradition, bietet ein breites Spektrum von über 2.000 wissenschaftlichen Zeitschriften. Die erzielte Vereinbarung schließt eine bedeutende Lücke in der wissenschaftlichen Publikationslandschaft und ermöglicht deutschen Forschenden im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften die Nutzung der Vorteile von Open Access.

Mit dieser ab 2024 in Kraft tretenden dreijährigen Vereinbarung wird gewährleistet, dass Forschende in Deutschland ihre Forschungsergebnisse in den Verlags­zeit­schriften von Taylor & Francis ohne Autorengebühren (APCs) veröffentlichen können, zusätzlich zum Zugang zu Verlagszeitschriften. Dies trägt maßgeblich zur Steigerung der Sichtbarkeit und Wirkung ihrer Arbeit sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene bei.

Zum Titelspektrum gehören auch die Zeitschriften des Routledge-Imprints, einem der weltweit umfangreichsten Portfolios im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Es wird erwartet, dass über 60 Prozent der im Rahmen dieser Vereinbarung veröffentlichten Open-Access-Artikel aus diesen Fachgebieten stammen werden.

Jens Lazarus, Leiter der Verhandlungen für die ZBW und Mitglied von Forum 13+, äußert sich zu dem erfolgreichen Abschluss der Vereinbarung wie folgt: „Diese dreijährige 'Read & Publish'-Vereinbarung mit Taylor & Francis markiert einen wichtigen Meilenstein in der Open-Access-Transformation in Deutschland. Durch die Möglichkeit, in über 2.000 renommierten Zeitschriften zu publizieren, bieten wir unseren Wissen­schaftler:innen die Plattform, die sie für den internationalen Diskurs benötigen. Wir sind als Verhandlungsteam stolz darauf, mit dieser Vereinbarung die Reichweite und den Einfluss deutscher Forschung deutlich zu erweitern.“

Thorsten Meyer, Bibliotheksdirektor der ZBW, sagte: „Der erfolgreiche Abschluss dieser Vereinbarung zeigt, wie entscheidend gute Verhandlungen und langfristige Koopera­tionen für die Förderung der Wissenschaft sind. Durch dieses deutschlandweite Konsortium schaffen wir nicht nur Zugang zu wichtigen wissenschaftlichen Ressourcen, sondern ermöglichen vor allem auch, dass deutsche Forschung international noch sichtbarer und zugänglicher wird.“

www.zbw.eu
https://forum13plus.de