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2. Januar 2026
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In der Ausgabe 9/2025 (Dezember 2025) lesen Sie u.a.:

  • Rethinking Science in the Age of AI: Wie Künstliche Intelligenz die wissenschaftliche Praxis verändert
  • Warum Antworten und Wissen nicht das Gleiche sind: Wenn KI das Lernen verändert
  • Fachwissen zwischen Vergangenheit
    und Zukunft: Wie Archivar:innen digitale Kulturerbe-Archive neu denken
  • Cambridge-Report fordert neue Ansätze für ein nachhaltiges Open-Research-Ökosystem
  • Wie Verlage und Plattformen
    mit KI gegen Paper Mills vorgehen
  • Bibliotheken retten Leben
  • Aufmerksamkeit von Kindern
    im Zusammenhang mit Mediennutzung
  • Daten oder Untergang: Elsevier-Chef Y.S. Chi über die Zukunft des Publizierens
  • Bibliotheken öffnen ihre Archive
    für das KI-Zeitalter
  • Wenn wir Bücher entwerten,
    entwerten wir die Zukunft
u.v.m.
  fachbuchjournal

200 Jahre Beethovens Neunte Symphonie –
Autograph im Stabi Kulturwerk zu sehen

Anlässlich des 200. Jubiläums von Ludwig van Beethovens Neunter Symphonie zeigt die Staatsbibliothek zu Berlin die Originalpartitur im Stabi Kulturwerk. Gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester lädt die Bibliothek zu einem Jubiläumskonzert in der Stabi ein.

Am 7. Mai 1824 jährt sich die Uraufführung von Beethovens Neunter Symphonie zum 200. Mal. Als erstes symphonisches Werk mit Gesang schrieb die Neunte Symphonie im 19. Jahrhundert Musikgeschichte und ist seit 2001 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Das in der Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrte Autograph wird vom 7. Mai bis 25. August in der Schatzkammer des Stabi Kulturwerks ausgestellt und von einer Soundinstallation ergänzt. Gezeigt wird u. a. der letzte Satz, der die die Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“ enthält und seit 1985 als Europahymne weitbekannt ist.

Am Vorabend des Jubiläums gestaltet ein Ensemble des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin einen musikalischen Abend in der Staatsbibliothek. Für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier bearbeitete Auszüge aus der Neunten Symphonie werden von weiteren Stücken und einem Vortrag der Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek begleitet.

Beethovens Neunte Symphonie entstand zwischen 1822 und 1824 und gelangte 1824 in Wien zur Uraufführung. Aufgrund seiner Taubheit dirigierte Ludwig van Beethoven das Konzert nicht mehr selbst. 1846 kaufte der preußische Staat die nahezu vollständige Arbeitspartitur mit zahlreichen Streichungen und Verweisen. 1901 gelangten weitere 67 Seiten nach Berlin, wenige Seiten werden heute in Bonn und Paris aufbewahrt. Die wechselhafte Geschichte des Autographs zwischen Zweitem Weltkrieg und Mauerfall ist hier nachzulesen: http://sbb.berlin/beethovensneunte

Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Heimat der weltweit bedeutendsten Beethoven-Sammlung: Rund ein Drittel des Nachlasses wird in Berlin aufbewahrt und umfasst neben den Symphonien 4, 5 und 8, mehrere Klavierkonzerte, die Missa Solemnis, die Oper Fidelio, verschiedene Sonaten, Briefe und Konversationshefte. Etwa ein Zehntel der Sammlung befindet sich heute in Folge von Auslagerungen während des Zweiten Weltkriegs in der Jagellionischen Bibliothek Krakau.

Link zum Digitalisat des Autographs: http://sbb.berlin/beethovensneuntedigitalisat

Pressebilder: http://sbb.berlin/pressebilderschaetze

Digitale Ausstellung zur Beethoven-Sammlung an der Staatsbibliothek: http://sbb.berlin/bthvnvirtuell