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27. September 2026
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In der Ausgabe 07/2026 (September 2026) lesen Sie u.a.:

  • Je früher Kinder Social Media nutzen, desto schlechter sind ihre schulischen Leistungen
  • Wie KI-gestützte Datenkompetenz-Schulungen das Selbstvertrauen von Ingenieurstudierenden verändern
  • Wie rechtsalternative Medien
    systematisch Klimaskepsis verbreiten
  • Über 15 Mrd. Dollar für Open-Access-Gebühren an nur 14 Verlage
  • Verlage ringen um Regeln,
    während KI-Verdacht
    ganze Buchveröffentlichungen stoppt
  • Wenn ChatGPT zum Bibliothekskatalog wird
  • US-Bibliotheksverband
    veröffentlicht Leitfaden
    zum Umgang mit künstlicher Intelligenz
  • Warum viele Zeitschriftenredaktionen
    trotz Sympathie für Open Access
    bei kommerziellen Verlagen bleiben
  • Über zehntausend Paper-Mill-Artikel zurückgezogen
  • Warum KI nach Ansicht eines US-Forschers einen neuen Informationsschock auslöst
  • IFLA meldet Mitgliederwachstum
    und blickt auf ihr Jubiläumsjahr 2027
  • Warum das Ende physischer Medien
    auch Bibliotheken betrifft
  • Antiquarische Bücher werden für KI-Training gekauft und danach zerstört
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Have you seen this book? „The Library of Lost Books“

Bahnbrechendes Projekt zur Suche nach von den Nationalsozialisten geplünderten jüdischen Büchern kommt nach Frankfurt.

Vom 15. November 2024 bis zum 31. Januar 2025 ist die Ausstellung „Library of Lost Books“ an der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg zu sehen. Die verlorenen Bücher standen einst in der Bibliothek der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums Berlin. Als eine der wichtigsten jüdischen Lehr- und Forschungseinrichtungen vor dem Zweiten Weltkrieg beherbergte die Hochschule eine der bedeutendsten jüdischen Buchsammlungen. Zehntausende Bände zur jüdischen Geschichte und Kultur wurden während des Holocaust geraubt und sind heute weltweit verstreut. Mit „Library of Lost Books“ initiierten die Leo Baeck Institute Jerusalem und London sowie die Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e.V. eine globale Buchsuche. Nach Berlin, Prag und London kommt die „Library of Lost Books“ jetzt nach Frankfurt. Denn auch hier wurde man fündig.

Mehr erfährt man über das Projekt und die Suche nach den geraubten Büchern der Bibliothek der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums auf libraryoflostbooks.com. Die Multimedia-Website wurde mit dem Grimme Online Award in der Kategorie Kultur und Unterhaltung ausgezeichnet.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Universitätsbibliothek mit den Leo Baeck Instituten Jerusalem und London sowie dem Buber-Rosenzweig-Institut der Goethe-Universität.

Ausstellung „Library of Lost Books“

Eröffnung: 14. November 2024, 19 Uhr,
Foyer der Zentralbibliothek d. Universitätsbibliothek
Begrüßung: Dr. Irene Aue-Ben-David, Direktorin des Leo Baeck Instituts Jerusalem.
Prof. Dr. Christian Wiese, Direktor des Buber-Rosenzweig-Instituts an der Goethe-Universität.

Die Ausstellung ist vom 15. November 2024 bis 31. Januar 2025 im Foyer der Zentralbibliothek der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main am Freimannplatz 1 in 60325 Frankfurt am Main zu sehen.
Geöffnet Mo-Fr 8:30-21:20 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr.

https://www.ub.uni-frankfurt.de/veranstaltungen/