Grafik Google Gemini
Wer nicht auf die KI-Bremse tritt,
leistet sich eine teure Wette auf die Zukunft

Stephan Hollaender
Die Bibliotheken in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) stehen vor der Herausforderung, Künstliche Intelligenz (KI) auch für ihre Kernarbeitsprozesse zu integrieren. Erste Erfahrungen mit KI aus
Bibliotheken in Europa und außerhalb Europas liegen vor, allein in den DACH-Ländern hat KI als Werkzeug in Bibliothekssystemen mehrheitlich
noch keinen großen Durchbruch geschafft.
Die Nutzer und Nutzerinnen wissenschaftlicher Bibliotheken wünschen sich den gleichen Komfort beim Recherchieren der Bestände der Bibliothek, wie sie dies von ihren KI-Browsern gewohnt sind. Die Studierenden können nicht verstehen, dass die Technologie, die sie auf ihrem Smartphone nutzen, nicht auch in ihrer Bibliothek zu benutzen ist.
Die Erwartungen der Bibliotheksmitarbeitenden sind
unterschiedlich. Gemeinsam ist ihnen, dass die Mitarbeitenden von Routinearbeiten beispielsweise beim Katalogisieren, bei Revisionen und allgemeinen Verwaltungsarbeiten entlastet werden wollen.