NACHRICHTENBEITRÄGE
b.i.t.online
3 / 2026
KI-Technologien in Bibliotheken
zwischen Wunsch und Realität

Stephan Hollaender
Grafik erstellt mit Google Imagen/Gemini
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Vor anderthalb Jahren war in der New York Times zu lesen, dass die
Bibliothek am Hauptsitz von OpenAi Inc. in San Francisco ein beliebter Aufenthaltsort der Mitarbeitenden sei, der auf Anweisung von Sam Altman
ganz ohne Hi-Tech-Technologie auskomme. Der Raum sei in warmen Holztönen
gehalten und dem Rose-Leseraum der New York Public Library nachempfunden.
Das geneigte Publikum fragt sich, wie es möglich ist, dass in der Bibliothek
im Unternehmen, das mit ChatGPT im November 2022 eine Sensation in der Welt
der Internet Argonauten auslöste, keine Künstliche Intelligenz (KI)
anzutreffen ist?
Wer sich in den Bibliotheken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (DACH) umschaut, stellt keine großen Unterschiede fest. Zwar verfügt die Mehrheit der Bibliotheken über ein Bibliotheks- system, Zugang zum Internet, aber KI bleibt vom bibliothekarischen Arbeitsumfeld noch weitgehend unsichtbar. Es gibt Ausnahmen. So haben die Nationalbibliotheken Deutschlands und der Schweiz sowie Hochschulbibliotheken erste Projekte mit KI unternommen, von denen noch zu sprechen sein wird, aber in der großen Mehrheit der Bibliotheken gibt es noch keine Bibliothekssysteme mit KI.
Wer sich hingegen in der gesamteuropäischen Bibliothekslandschaft umschaut, vermeint ein Nord-Südgefälle zu erkennen. Die Bibliotheken in den skandinavischen und baltischen Ländern scheinen sich dieser neuen Technologie früher und tatkräftiger angenommen zu haben als Bibliotheken in anderen Ländern.
Wer sich in den Bibliotheken Deutschlands, Österreichs und der Schweiz (DACH) umschaut, stellt keine großen Unterschiede fest. Zwar verfügt die Mehrheit der Bibliotheken über ein Bibliotheks- system, Zugang zum Internet, aber KI bleibt vom bibliothekarischen Arbeitsumfeld noch weitgehend unsichtbar. Es gibt Ausnahmen. So haben die Nationalbibliotheken Deutschlands und der Schweiz sowie Hochschulbibliotheken erste Projekte mit KI unternommen, von denen noch zu sprechen sein wird, aber in der großen Mehrheit der Bibliotheken gibt es noch keine Bibliothekssysteme mit KI.
Wer sich hingegen in der gesamteuropäischen Bibliothekslandschaft umschaut, vermeint ein Nord-Südgefälle zu erkennen. Die Bibliotheken in den skandinavischen und baltischen Ländern scheinen sich dieser neuen Technologie früher und tatkräftiger angenommen zu haben als Bibliotheken in anderen Ländern.

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